Donnerstag, 21. Juli 2011

Bergen

Um 9 Uhr liegen wir in Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens ein., begleitet durch die Moderationen des Boardlektors. Heute war das Wetter heiter und ab und zu blickte auch mal die Sonne hervor. Nach den regnerischen Tagen zuvor tat uns dies sehr gut. 

Die Kontore und Speicher hanseatischer Kaufleute in Bergen wurden mehrmals durch Flammen vernichtet und anschließend wieder aufgebaut. Heutzutage grhört dieser Stadtteil zum UNESCO-Weltkulturerbe. Neben diesem Gewirr von Passagen und Höfen entlang der Kaianlage von Bryggen dem Besucher noch vieles mehr. Unsere private Reisegruppe teilte sich an der Floinbahn auf und ein Teil fuhr auf den Berg und wir anderen schlenderten über den Fischmarkt auf die gegenüberliegende Halbinsel bis zur Spitze. Da wir Bergen letztes Jahr schon auf unserer Nordkapp-Tour besucht hatten, unternahmen wir hier nicht mehr all zu viel und fanden uns 12.30 Uhr schon wieder auf dem Schiff zum Mittagessen ein.

Am Nachmittag hatte ich noch ein besonderes Erlebnis. Während ich versuchte die Auswirkungen des Essens auf dem Crosstrainer einhalt zu bieten, bemerkt ich hinter mir einen Herrn auf dem Fahrrad. Erst auf dem zweiten Blick erkannte ich unseren Kapitän, der wohl ebenfalls unter dem guten Essen an Board "zu leiden" hat. 

Für 16 Uhr war heute das Auslaufen angesetzt. Und da gleichzeitig das Offiziers-Shaken auf dem Pooldeck bei herrlichem Sonnenschein stattfand, gönnten wir uns einen Cocktail während wir uns von Bergen verabschiedeten und Kurs auf Andalsnes nahmen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Eidfjord


Für den heutigen Tag hatten wir einen Ganztagsausflug bei AIDA gebucht.9.40 Uhr ging es zunächst mit dem Bus zur Fähre, wo wir übersetzten. Vorbei an Voss ging es zu unserem ersten Halt am Wasserfall Tvindevossen. Bei leichtem Regen legten wir einen kurzen Fotostopp ein bevor es zum Hotel Stahlheim weiterging. Hier erwartete uns ein gutes Mittagessen, allerdings war das Hotel durch mehrere Kreuzfahrtschiffgäste sehr überfüllt. Von der Hotelterasse hatte man einen herrlichen Blick auf die Bergschluchten. 

Dann ging es weiter mit dem Bus nach Flam, einem kleinen idyllischen Örtchen am Aurlandsfjord, einem Seitenarm des weltweit längsten Fjordes Sognefjord. Hier am Bahnhof startete unsere 20 km langen Bahnfahrt zwischen Flåm und  Myrdal. Während der Fahrt erlebten wir eine atemberaubende, großartige Natur: Schneebedeckte Gipfel, der Fluss, der sich seinen Weg durch tiefe Schluchten bahnt, Wasserfälle, die an steilen Bergwänden zu Tal stürzen, und Berghöfe, die sich an steilen Hängen festklammern. Die Flåmsbahn ist eine der steilsten Eisenbahnstrecken der Welt auf Normalspur. Fast 80% der Strecke liegen in einer 55‰-Steigung, was einer Steigung von einem Meter auf 18 Meter Strecke entspricht. Unterwegs konnten wir bei einem kurzen Stopp sogar an einem Wasserfall aussteigen. Zugleich erklang eine mystische Musik und Osloer Tanzstudenten führten am Hang neben dem Wasserfall einen Tanz auf. Nach ca. 5 Minuten verklangen die letzen Töne, die Tänzerinnen verschwanden und unser Zug setzte seine Reise fort. Mit so einer Überraschung hatten wir gar nicht gerechnet. 


In Myrdal stiegen wir in die Bergenbahn um, die uns nach Voss zurückbrachte. Dann ging es auch schon wieder mit Bus und Fähre zur AIDA zurück. Kaum waren wir wieder auf dem Schiff, konnten wir uns 18.55 Uhr auch schon wieder von Eidfjord beim Auslaufen verabschieden.

Dienstag, 19. Juli 2011

Stavanger

Bereits zu Hause hatten wir über das Internet einen Ausflug bei AIDA für den heutigen Tag gebucht. Durch Zufall hatten wir am Abend zuvor noch festgestellt, dass man uns von urprünglich gebucht und bestätigt 13.30 Uhr auf 8.30Uhr bis 12Uhr umgebucht hatte. Laut einem AIDA Scout, den wir fragten warum man nicht wenigstens eine kurze Info zu den Tickets gelegt hat, sind alle Ausflugszeiten nur "Circa-Zeiten". Also wieder etwas dazugelernt: bei AIDA sind alle Ausflugszeiten also um ca. 5 Stunden variabel. Hätte man sich am Vormittag schon etwas anderes organisiert, so hätte man also Pech gehabt. Wieso man solche Zeiten dann allerdings schon bestätigt und überhaupt dem Gast die Auswahl überlässt, bleibt fraglich. Also AIDA, die Ausrede mit den Circa-Zeiten war nicht die beste Antwort bei Abweichungen von 5 Stunden.
Nun gut, wir hatten es ja in letzter Minute gemerkt und saßen so um 8.30Uhr bei leichtem Regen und Wolken in einem kleinen Ausflugsboot, welches uns in den Lysefjord bringen sollte. Dieser Fjord wurde vor 10.000 Jahren vom Eis gebildet und ist ca. 40km lang und 13m bis 422m tief. Am Lysefjord-Center wurde angelegt und wir bekamen unser zweites Frühstück: die typisch norwegische Waffel und Kaffee. Anschließend ging es weiter mit dem Boot zu einem Wasserfall und langsam ließ sich auch die Sonne etwas blicken. Nach einem Stopp an einer kleinen malerischen Bucht, in die das Schiff nah am Felsen hineinstieß ging es wieder vorbei am Preikestolen zurück. Der Preikestolen ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Gegend. Das Felsplateau liegt an der Nordseite des Lysefjords und ragt 604m ü.d.M. in die Höhe. 

Aufgrund des regnerischen Wetters befanden sich um die Mittagszeit wohl mehr Passagieren an Board der AIDA als geplant und so waren die Restaurants doch sehr flexibel und öffneten doch schon ein bisschen eher das zweite Restaurant.  Nach dem Mittagessen machten wir uns noch einmal kurz auf in die Stadt Stavanger. Teilweise im Regen spazierten wir durch die kleinen Gassen der viertgrößten Stadt Norwegens. Ein Teil der Stadt wurde nach einem Brand wieder neu aufgebaut. In diesem Viertel findet man vorwiegend weiße Holzhäuser. Wohingegen in der übrigen Stadt die Häuser schon teilweise sehr bunte Farben tragen.

Für 18 Uhr hatten wir eine Einladung zum AIDA Club Treffen, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Wir wurden von 11 Offizieren in der Anytime Bar empfangen. Von den 50 geladenen Gästen waren allerdings nur 20 Gäste erschienen, so dass wir unseren eigenen Offizier - den Hotel Manager - hatten, mit dem wir uns über die AIDA, Routen und Arbeitsbedingungen bei Sekt und Kanapees unterhielten. Gleichzeitig 18 Uhr liefen wir auch aus Starvanger aus, nächstes Ziel: Eidfjord.
Natürlich ging es nach dem Clubtreffen noch in das Restaurant, zum richtigen Abendessen.


Montag, 18. Juli 2011

Erster Seetag - auf dem Weg nach Stavanger


Das erste Highlight des Tages holte uns noch in der Nacht ein: die AIDAluna, die kurz nach uns in Hamburg abgelegt hatte, überholte uns gegen 5 Uhr früh und wir hatten von unserem Balkon eine gute Sicht auf das schön bleuchtete Schiff, welches die Nordkapp Route fährt.  Nach dem Frühstück erfolgte dann die einzige Pflichtveranstaltung an Board: die Seenotrettungsübung. 
Gleich im Anschluss erfolgte im Theatrium die Vorstellung der Offiziere durch Kapitän Dr. Hoppert, mit dem wir schon mehrmals unterwegs waren. Da das Wetter bewölkt, leichter Regen und ab und zu nur vereinzeltem Sonnenschein nicht zum Sonnen auf dem Pooldeck einlud, verbrachten wir den Tag im Inneren bei Sport und Theatrium. Windstärke 7 sorgte zudem für leichte Wellen.  Nach dem Abendessen besuchten wir das 4D Kino mit den beiden Filmen Bumper Car + Käpt’n Drakes Rache.

Sonntag, 17. Juli 2011

AIDA Norwegen Kreuzfahrt

Endlich ging es mal wieder in den Urlaub auf die AIDAblu. Zunächst reisten wir mit dem Zug nach Hamburg an, wo wir auch sofort unsere Koffer am Bahnhof abgegeben konnten und die AIDA Shuttles die Gäste schon an den Hafen brachten. Hier wartete meine Familie schon auf und mich und ich konnte am Club-Schalter auch recht schnell einchecken. Erste offizielle Tätigkeit an Board war dann das Kaffeetrinken.

Nach dem Abendessen gegen 20.50 Uhr ertönte dann erstmalig auf dieser Reise das "Sail Away" Lied und wir verabschiedeten uns von Hamburg.  Anschließend gab es den Willkommenssekt. Bei  Einbruch der Dunkelheit gab es dann auch die obligatorische Routen-Lasershow auf dem Pooldeck.
10 Tage werden wir nun entlang der Küste Norwegens durch die Fjorde reisen.

Sonntag, 3. Juli 2011

Schloss Linderhof

Nach dem Frühstück hieß es auch schon wieder Sachen zusammenpacken. Nach dem Mittagessen machten wir uns richtig Linderhof auf den Weg. Unsere Fahrt führte uns durch Österreich zum Schloss Linderhof des bayrichen Königs Ludwig II. im Ettal. Das kleinste Schloss von König Ludwig ist auch das einzige welches noch zu Lebzeiten vollendet wurden ist. Bei einer Besichtigung der Innenräume konnten wir die Wohnräume bestaunen: Säle, vier Kabinette, Ess- und Arbeitszimmer. In der Mitte befinden sich die größten Räume des Schlosses: das Schlafzimmer und der Spiegelsaal, der in Anlehnung an den Spiegelsaal in Versailles angelegt wurde. Faszinierend war das Tischleindeckdick. Fast wie im Märchen wurde dem König (zwar nicht von Zauberhand aber immerhin) durch unsichbare Dienerhand der Speistisch gedeckt.
Nach der ca. 30 minütigen Führung fanden wir uns im Schlossgarten wieder, wo wir auch das Wasserschauspiel beobachten konnten. Dahinter erheben sich die Terassen und Gärten am Hand entlang.
Gegen 21 Uhr kamen wir wieder zu Hause an.

Samstag, 2. Juli 2011

Wochenende im Ostallgäu

Kaum wieder in Detuschland gelandet, nur schnell die Sachen zu Hause ablegen, umpacken und schon ging es mit dem Auto weiter. 3,5 Stunden später bin ich mit der Hausgemeinschaft an unserem Wochendendomizil in Rieden am Forggensee angekommen. Den ersten Abend ließen wir gemütlich beim Abendessen ausklingen.

Am nächsten Tag ging es zunächst an den hauseigenen Badestrand am Forggensee.
Anschließend ging es nach Füssen. Auch wenn das Wetter nicht ganz so gut war, hat die kleine Stadt doch einges zu bieten. Wir bummelten durch die kleinen Gassen, hörten den Alphornbläsern zu und wanderten zum "Hohen Schloss zu Füssen", die über der Altstadt ragt. Der Innenhof ist geprägt durch Illusionsmalereien, mit angedeutet Fenstern und Erkern. Durch den Rittersaal und die Gemäldegalerien gelangten wir zum Uhrenturm, der uns einen herrlichen Blick auf die Altstadt und den Forggensee gewährte. 

Wieder in der Stadt angekommen, wurde das Wetter auch schön und wir genossen einen Eisbecher bei Sonnenschein bevor sich die Nachbarn in einem echten Dirndl-Laden eine Trachtenschau machten.
Den Nachmittag und Abend verbrachten wir auf dem riesigen Grundstück und gemütlich vor dem Kamin.