Montag, 13. Juni 2011

1050-Jahr-Feier in Eilenburg

  Am Wochenende ging es nach Eilenburg, wo die 1050-Jahr-Feier der Stadt voll im Gange war.
Am Samstagmorgen wurde gleich mit einem Quietsche-Enten-Rennen begonnen. 1050 gelbe Enten wurden von der Brücke hinabgekippt. Das Feld war weit auseinander gezogen, als ca. 20 Minuten später die erste Ente im Ziel einschwamm. Gewonnen haben wir leider nichts.

Nach dem Mittag ging es dann auf den Burgberg, wo sich ein kleiner Mittelaltermarkt angesiedelt hatte. Mit musikalischer Untermalung schlenderten wir durch die alten Stände, konnten Handwerker bestaunen, alte Badestätten oder Massagen nehmen. Gerade wieder in der Stadt angekommen, begann auch schon der Weltrekordversuch der Line Dancer. Auch das Abendprogramm war vielfältig,. Wir entschieden uns für den Mittelaltermarkt, wo am Abend auch Gaukler auftraten und eine Feuershow stattfand. Die Show war lustig und beeindruckend zugleich und wirklich empfehlenswert.

Am Sonntag gingen wir den Tag etwas ruhiger an. Es gab gleich zwei Highlights an diesem Tag. Am frühen Nachmittag fand der große Festumzug statt. Hier wurden die Geschichte der 1050 Jahre der Stadt mit über 70 Festwagen illustriert  Von Wildpferdjägern bis hin zu aktuellen Sportlern aus der Stadt war alles vertreten. Am Abend fand dann das große Abschlussfeuerwerk statt. 12 Minuten Feuerwerk mit musikalischer Begleitung ging über der Burgkulisse in die Luft.

Dienstag, 7. Juni 2011

Fahrsicherheitstraining beim ADAC

Jan hatte mir zu Weihnachten einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining in Augsburg geschenkt. Und da das Wetter langsam gut wird, wollten wir diesen nun einlösen und hatten einen Termin für den 07. Juni erhalten. Bereits Montag Abend reisten wir nach Augsburg an und ließen den Abend im "Mark's", welches wirklich vorzügliches Essen anbot, ausklingen. Am nächsten Morgen ging es dann gut gestärkt auf das ADAC Gelände. Dies liegt ziemlich versteckt außerhalb der Stadt an der Autobahn. Wir waren 8 Teilnehmer, die alle mit ihrem eigenen Auto teilnahmen. Eines davon war ein alter Rolls Royce ohne jegliche elektronische Unterstützung. Nachdem geklärt war was unsere Erwartungen an dieses Training sind, ging es auch schon los. Begonnen wurde mit einer leicheten Übung: Slalomfahren. Dann kam die Notfallbremsung. Schwierigkeit dabei: auch wirlich auf den Bremsen stehen bleiben. Denn die meisten Menschen lösen intuitiv gleich wieder die Bremse und rutschen so noch einige Meter weiter als sie müssten. Nun wurde das Wasser ins Spiel gebracht. Wir erfuhren so wie sich unser Auto verhält, wenn eine Seite auf nasser Fahrbahn und die andere auf trockener fährt. Vor der ersten Pause wurden dann noch die Wasserfontänen aufgedreht, die plötzlich während der Fahrt vor einem aus dem Boden schossen und man ausweichen musste. Dazu wurden noch Rechenaufgaben gestellt und je nach geradem oder ungerdem Ergebnisse musste links oder rechts ausgewichen werden. 
Für 9 € konnten wir uns im ADAC Zentrum an einem Mittagsbufett bedienen, natürlich exkl. der Getränke. Ich persönlich empfand das ein bißchen zu teuer, wohl auch weil ich nun nicht so der große Esser bin, der den Preis auch abessen würde. Aber da man weit ab vom Schuss ist, muss man wohl oder übel sich hier anschließen.
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit einem super rutschigen Kreisverkehr. Hier sollten wir ausprobieren wann unser Auto ausbricht und mit welcher Bremsmethode wir einiger Maßen das Auto im Zaum halten können. Nächste Station war ein nasser Berg, an dem wir eine Vollbremsung hinlegen sollten. Man schlittert doch wesentlich weiter als angenommen, wenn es so bergab geht. Vor der Pause folgte dann noch eine Unterrichtung im vollbremsen bei unterschiedlicher Geschwindikeit. Auch hier wurde deutlich, dass man bei 30km/h noch relativ schnell zum stoppen kommt, bei 50km/h der Bremsweg zwar länger ist aber man dem Fußgänger eventuell noch ausweichen kann und bei 70km/h in der Stadt man eigentlich keine wirkliche Chance mehr hat.
Letzte Station war die Schleuderplatte. Hier fährt man mit ca. 40km/h auf die Platte zu, diese wird durch eine Lichtschranke ausgelöst und verdreht somit den hinteren Teil des Autos. Nun sollten wir versuchen, das Auto trotzdem noch in die richtige Richtung zu lenken. Bei mir hat es kein einziges Mal geklappt, ich drehte mich immer schön weiter. Wenn ich schon unter optimal Bedingungen (ich wusste was passiert) das Auto nicht halten kann, dann glaube ich kaum, dass ich das je in einer wirklichen Gefahrensituation schaffen würde. Dies bestätigte dann auch der Trainer, selbst er hätte es wohl neulich nicht geschafft und hätte sich auf der Straße gedreht.
Gegen 17 Uhr wurden uns die Zertifikate überreicht und wir konnten uns auf den Rückweg machen. 

Alles in Allem kann ich so ein Training nur jedem Empfehlen. Es macht wirklich Spaß einmal ganz bewusst die Grenzen seines Autos und vor allem auch von sich selbst auszutesten.