Samstag, 11. Februar 2017

Pilanesberg Nationalpark


Der Pilanesberg Nationalpark ist ca. 2,5h von Johannesburg entfernt und eignet sich daher perfekt für einen Wochenendausflug. Am Vormittag brachen wir auf und ich machte erste Erfahrungen im Linksverkehr mit dem Auto. Alles noch etwas ungewohnt, da die Schlaglöcher auf der Fahrbahn und Menschen die an der Seite lang laufen es einem nicht gerade einfach machen. Beim Einchecken in der Kwa Maritane Lodge, wo wir bereits vor einem Monat unsere Zimmer gebucht hatten, erstmal ein Schreck: angeblich lagen unsere Reservierungen nicht vor. Doch durch einen Anruf bei Expedia klärte sich dies dann.
Nach dem Einchecken machten wir uns aber gleich wieder los. Mit dem Auto ging es direkt in den Naitonalpark hinein. Es war eine sehr ertragsreiche Pirschfahrt: Hippos, Giraffen, Nashörner, Elefanten, Gnus, viel Wild und Vögel. Punkt 19 Uhr schließen die Tore um diese Jahreszeit, so dass wir uns tatsächlich beeilen mussten wieder aus dem Park herauszukommen. Denn auch wenn das Areal umzäunt ist, die Tiere leben hier komplett wie in freier Wildbahn und suchen sich ihre Nahrung selbst. Man ist also Teil der Nahrungskette und darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Im Hotel gab es dann ein herrliches, sehr fleischlastiges, Büfett.
 
 Am nächsten Morgen nahmen wir an einer organisierten Pirschfahrt teil. Das hatte den Vorteil, dass wir auf einem größeren Truck saßen und somit bessere Sicht über das doch schon zu hohe Gras hatten und mehr Tiere entdecken konnten. Direkt beim Sonnenaufgang dann das Highlight der Reise: ein Löwe. In etwas weiterer Entfernung hatte dieser Gnus gesichtet und schlich sich nun an. Doch die Gnus hatten ihn bereits bemerkt. Die mit ihnen kampierenden Vögel machten sich schon bald von dannen, während die Gnus dem Löwen entgegen sahen. Erst recht spät machten sie sich dann auf die Flucht. Und der Löwe? Nun entweder hatte er keinen Hunger oder war zu faul, er spazierte einfach weiter. Keine aufregende Verfolgungsjagd. Wir sahen noch viele andere Tiere aber das war definitiv das spannendste. Nach dem Frühstück machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Johannesburg.

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