Freitag, 31. März 2017

Ankunft in Hanoi, Vietnam

Immigration erfolgte problemlos auch wenn Tims überschrieben Reisedaten im Visum einen zweiten Beamten erforderlich machten. Empfang am Flughafen durch unseren Reiseleiter Mr. Thang und dann ging es auch schon los mit dem Sightseeing. Vom sagenumwobenen Hoan-Kiem-See und dem Ngoc-Son-Tempel gingen wir zu Fuß in die Altstadt. Leider sahen wir nicht viel von den schönen Gassen, da ein heftiger Regenguss uns am Weitergehen hinderte. Also würde der Bus wieder geholt und es ging in das Völkerkundemuseum, das uns die unterschiedlichen Völker Vietnams mit zahlreichen Kunsterzeugnissen näher brachte. Während eines Rundgangs durch das Museum erfuhren wir mehr über die Minderheiten in Vietnam und sahen u.a. Beispiele traditioneller Kleidung. Außerhalb des Museumsgeländes konnten wir eine Rekonstruktion von traditionellen Langhäusern, Friedhöfen und anderen Gebäuden der Völkerstämme bewundern. Leider groß es auch hier wieder in Strömen so dass wir den Aufenthalt draußen kurz halten mussten. Glücklicherweise hielten die alten Vietnamesen früher ihre Tiere unter dem Haus, so dass wir wenigstens einen trockenen Unterstand hatten.
Ab 12 Uhr konnten wir dann im Hotel Santa Barbara unsere Zimmer beziehen und erstmal eine Dusche nehmen und 3 Stunden schlafen. 16Uhr ging es schon wieder weiter. Fakultativ wurde für 20€ ein Wasserpuppentheater inkl. Dinner angeboten. Das Theater war sehr kurzweilig und die Puppen schön anzusehen. Das vietnamesische Essen in einem schönem Restaurant im Anschluss war sehr abwechslungsreich. In Vietnam isst man viele kleine verschiedenes Gänge., meistens Seafood: Garnelen, Fisch, Spring Rolls. Alles war sehr lecker, wurde aber auch in einem ganz schönen Tempo serviert.

Samstag, 18. Februar 2017

Johannesburg und Soweto

Über das Hotel hatte ich eine Stadtrundfahrt durch Johannesburg und Soweto gebucht. Es gibt zwar auch einen hop on hop off Bus, das ist mir in der Stadt als Alleinreisende allerdings zu gefährlich. Pünktlich 9 Uhr holte mich ein Kleinbus ab und kurze Zeit später fand sich eine lustige Gesellschaft von 6 Europäern zusammen, alle auf Dienstreise die sich ihr Wochenende verschönern wollten. Zunächst ging es in die Innenstadt auf das höchste Gebäude der Stadt. Das ehemalige Carlton, ein hässlicher Betonklotz wie es dergleichen viele gibt in Jozi, wie Johannesburg liebevoll genannt wird, dient als romantischer Spot der Stadt. Ja der Ausblick war schön , aber nicht zu vergleichen mit jenen in singapur, Chicago oder New York City. Ein Loch in der Decke welches leckte wurde gelöst indem man einfach eine riesige Mülltonne drunter stellte um das Wasser aufzufangen. Nunja, weiter ging die Fahrt durch die Stadt, welche nicht zum aussteigen einlud, zum Apartheid Museum. Ein Teil beschäftigt sich mit der Geschichte Südafrikas und ein anderer ist Nelson Mandela gewidmet. Sehr interessant und man kann sicherlich Stunden hier zubringen. Für uns ging es aber bald schon weiter nach Soweto. Vorbei am Fußballstadion in dem 2010 noch die Fußball WM Eröffnung stattgefunden hat und nun ein völlig brach liegendes Stadion ist. Schade. Soweto an sich überraschte mich. Ich hatte nur Slums erwartet. Aber im Gegenteil gibt es "the good, the bad and the ugly" part wie es der Guide formulierte.
Der schöne Teil beherbergt hübsche Häuser mit Garten und Mauern, die aber nicht vor Einbruch schützen sollen (in Soweto selbst ist die Gefahr nicht so hoch dass man sich gegenseitig ausraubt) sondern nur Statussymbol sind. Der schlechte Part sind kleine Häuschen aus Asbest und erst der ugly part sind die Slums. Am Hotel soweto, von dem ich dachte es sei bereits heruntergekommen und geschlossen, stiegen wir aus. Ein local aus dem Slum führte uns dann durch die Gassen dort: ein Dixi Klo für 5 Familien, eine kleine Hütte die 4 Generationen mit insgesamt 24 Leuten beherbergt, spielende Kinder Inn schlamm und Frauen die Kästen durch die Gegend schleppten. Aber auch karibische Musik aus einem Ghettoblaster und strahlender Sonnenschein. Bei denn wetter lässt es sich wohl noch aushalten, immerhin hatten die meisten Strom und auch einen Kühlschrank und TV. Da waren die Leute in den indischen Slums ärmer dran, auch wenn das schon ein erbärmlicher Vergleich ist. Vorbei an den Häusern von 2 Friedensnobelpreisträgern, einem davon Nelson mandela, welches nun ein Museum ist, ging es zurück zum Hotel.
bei dem Ausflug habe ich interessante Einblicke bekommen und fest steht, dass Johannesburg nie meine Lieblingsstadt werden wird.

Samstag, 11. Februar 2017

Pilanesberg Nationalpark


Der Pilanesberg Nationalpark ist ca. 2,5h von Johannesburg entfernt und eignet sich daher perfekt für einen Wochenendausflug. Am Vormittag brachen wir auf und ich machte erste Erfahrungen im Linksverkehr mit dem Auto. Alles noch etwas ungewohnt, da die Schlaglöcher auf der Fahrbahn und Menschen die an der Seite lang laufen es einem nicht gerade einfach machen. Beim Einchecken in der Kwa Maritane Lodge, wo wir bereits vor einem Monat unsere Zimmer gebucht hatten, erstmal ein Schreck: angeblich lagen unsere Reservierungen nicht vor. Doch durch einen Anruf bei Expedia klärte sich dies dann.
Nach dem Einchecken machten wir uns aber gleich wieder los. Mit dem Auto ging es direkt in den Naitonalpark hinein. Es war eine sehr ertragsreiche Pirschfahrt: Hippos, Giraffen, Nashörner, Elefanten, Gnus, viel Wild und Vögel. Punkt 19 Uhr schließen die Tore um diese Jahreszeit, so dass wir uns tatsächlich beeilen mussten wieder aus dem Park herauszukommen. Denn auch wenn das Areal umzäunt ist, die Tiere leben hier komplett wie in freier Wildbahn und suchen sich ihre Nahrung selbst. Man ist also Teil der Nahrungskette und darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Im Hotel gab es dann ein herrliches, sehr fleischlastiges, Büfett.
 
 Am nächsten Morgen nahmen wir an einer organisierten Pirschfahrt teil. Das hatte den Vorteil, dass wir auf einem größeren Truck saßen und somit bessere Sicht über das doch schon zu hohe Gras hatten und mehr Tiere entdecken konnten. Direkt beim Sonnenaufgang dann das Highlight der Reise: ein Löwe. In etwas weiterer Entfernung hatte dieser Gnus gesichtet und schlich sich nun an. Doch die Gnus hatten ihn bereits bemerkt. Die mit ihnen kampierenden Vögel machten sich schon bald von dannen, während die Gnus dem Löwen entgegen sahen. Erst recht spät machten sie sich dann auf die Flucht. Und der Löwe? Nun entweder hatte er keinen Hunger oder war zu faul, er spazierte einfach weiter. Keine aufregende Verfolgungsjagd. Wir sahen noch viele andere Tiere aber das war definitiv das spannendste. Nach dem Frühstück machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Johannesburg.

Freitag, 6. Mai 2016

Colombo

8Uhr fuhren wir vom Hotel ab und wir kamen aufgrund des Richtung Colombo immer mehr zunehmen Verkehres erst gegen 12.15 Uhr in. Colombo an. Bei einer Stadtrundfahrt sahen wir die Independence Hall sowie die neue Kongresshalle, ein sozialistischer Bau, geschenkt von den Chinesen. Wir sahen schöne Moscheen, tolle Hindutempel und den Clocktower. 
Gegen 15.30 Uhr kamen wir im Hotel Ramada Katunayake an. Das Zimmer und auch das Essen war diesesmal etwas besser, scheint wohl beides Glückssache in diesem Hotel zu sein. Am Nachmittag legten wir uns noch kurz an den Pool.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Teeplantagen und Kandy

Nach dem Frühstück ging es zunächst durch das schleppende Verkehrschaos von Kandy zum botanischen Garten. Angelegt von den Engländern ist es einer der schönsten und ältesten botanischen Garten von Asien. Wir sahen einheimische Gewächse, flughunde aber auch ausländische Flora. 
Um die Mittagszeit machsten wir einen Stopp an der Glenloch Teefabrik. Viele Serpentinen brachten uns in das Hochland um Kandy herum, wo der (für Europäer besser schmeckende) milde schwarztee angebaut wird. Im Tiefland ist wohl eher der bittere Tee, der von der hiesigen Bevolkerung und Arabern bevorzugt wird. Herrliche Grüne  Berglandschaft erwartete uns hier und Frauen die in den hüfthohen Teebüschen die Blätter abzupften. Wir sahen die Trockenstellen des Tees sowie die Rollanlagen und Aussiebungsmaschinen. Je feiner der Tee (BOP und BOPF) desto besser die Qualität. Obwohl der Reiseleiter zugab dass viele Firmen billigen Tee dazukaufen z.B. Aus Kenia und ihn unter diesen mische und immer noch als 100% Ceylon Tee verkaufen.
Ab 15 Uhr hatten wir dann Freizeit und wir gingen allein nochmal in die Stadt Kandy über den Basar und in einen Supermarkt wo wir uns Gewürze kauften. Laut Reiseleiter ist es dort am billigsten denn alle andern verlangen bei Touristen nur unnötig mehr Geld nur weil es in anderen Tüten verpackt ist.
Das Abendessen fand wieder im Ballsaal statt und war wieder sehr gut mit einer Auswahl an lokalen und internationalen Speisen.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Zahntempel in Kandy

Wir waren heute wieder an einem buddhistischen Tempel mit schönen alten Höhlenmalereien und Buddha Statuen. Aber der Aufstieg war wieder sehr anstrengend. Schon morgens ist es hier sehr heiß und schwül und dann die vielen Stufen auf 175m hoch... Gestern waren es wohl über 300m hoehe. Wir schwitzen hier jeden Tag ein T-Shirt durch. Richtig Klatsch nass. Mittags waren wir in Matale in einem Kräutergarten. Sehr interessant mit den ganzen ayurveda Mitteln aber überteurt im Laden. 30€ für so ne Art Vietnam Salbe.... Gab auch eine kleine Kochvorführung wo wir Linsen mit Curry probieren durften und eine Nackenmassage bekamen. Dann hat es geschüttet wie aus Kübeln als wir zum Bus zurück sind, macht aber nix da wir eh schon nass geschwitzt waren. 
Am Nachmittag kamen wir dann in Kandy an wo wir den Zahntempel besichtigten. Der heilige Zahn von Buddha ist hier aufbewahrt, sehen darf man ihn allerdings nicht, nur einmal im Jahr wird er bei einer Prozession durch die Straßen getragen. Im Anschluss gab es eine Vorführung vom Kandy Dance Center mit lokalen Tänzen, Trommeln und über das Feuer laufen. 
Unser Hotel in Kandy ist das Hotel Suisse, sehr nett, im Kolonialstil gehalten. Im Pool kühlten wir uns erstmal ab. Hier im Hochland ist es auch etwas kühler.

Dienstag, 3. Mai 2016

Der Löwenfelsen Sikriya

Heute ging es wieder etwas früher los, schon 8 Uhr. Dafür hatten wir allerdings die kürzeste Busfahrt der Reise vor uns. Gleich vor der Tür unsres Hotels befind sich der Löwenfelsen in Sikriya. Hier verschanzte sich  einst der böse, der seinen Vater ermordet hatte vor seinem Halbbruder. Heute ist es ein Unesco Weltkulturerbe und wir wanderten erst durch die Wassergärten am Fuße des Felsen und stiegen dann zu den Felsmalereien hinauf. Die sogenannten Wolkenmädchen sind noch sehr gut erhaltene und wir fragten uns wie sie die wohl gemalt haben so direkt über den Abgrund in der Höhe. Schon jetzt durchgeschwitzt setzten wir tapfer unseren Weg bis ganz nach oben auf das Plateau fort. Hier fanden wir die Überreste der Festung vor, und es erinnerte mich etwas an die Pyramiden in Mexiko. Auch hier hatten wir einen wunderschönen Blick auf den grünen Jungle unter uns und die Berge in der Ferne. 
Den Nachmittag verbrachten wir am Pool und damit unseren Wasserhaushalt wieder aufzufüllen.