Montag, 29. Oktober 2018

Museum, Wassertempel und Berglandschaft

Heute morgen checkten wir im Hotel aus und dann ging es auf den Markt in Ubud. Da wir nächste Woche noch mal hier sind kürzten wir das Ganze ab und fuhren kurz darauf zum Neka Museum. Hier konnten wir balinesische Kunstwerke bewundern die durch Arie Smit und Rudolf Bonnet beeinflusst wurden. Interessant fand ich die balinesischen “Wimmelbilder” mit vielen Motiven des balinesischen Lebens wie Touristen, Hahnenkämpfe, Märkte,... oder auch ein Gemälde eines Gesichtes was richtig fett mit Farbe gestaltet wurde so dass es schon fast 3D war und von nahem nicht mehr gut zu erkennen war. 
Danach machten wir uns Richtung Berge und Vulkanlandschaft auf. Am Bratan See, einem mit Süßwasser gefüllten Vulkankrater, besichtigten wir die Tempelanlage Pura Ulun Danu. Die Kulisse war toll: die Berge noch in Wolken gehüllt, der Tempel mit seinen vielen Dächern und am Ufer die bunten Blumen... und Touristen. 

Wir kehrten wieder in einem der Restaurants ein die ein Büfett anboten. Da es im Preis mit inbegriffen ist, nahmen wir uns etwas, aber so wirklich zufrieden bin ich mit den Büfetts nicht. Gestern war das Essen schon kalt, da am Ende der Saison einfach nicht mehr genug Touristen da sind, das Essen ist meist frittiertes irgendwas und sehr fettig. 
Dann fuhren wir Richtung Norden zum Meer die Berge wieder hinunter und wanderten kurz zum Wasserfall Munduk. Die kurze Wanderung bergab und später wieder bergauf nahm vor allem unseren Reiseleiter mit. Wir würden immerhin mit einem tiefen tosenden Wasserfall belohnt. 
Auf unserer Wanderung lernten wir auch Nelkenbäume kennen. Diese blühen rot und die Bauern siebten den Dreck am Boden nach reifen Nelken durch. Auch die noch frischen Blätter des Baumes sind wahnsinnig aromatisch. 
Wir fuhren weiter bis nach Pemuteran und wunderten uns schon wo denn das Buddhistische Kloster bleibt und die Schwefelquellen. Ich bin mir nicht sicher ob der Guide unsere Diskussion verstand und daher einfach einen Tempel einschob, oder ob er die Routenänderung so geplant hatte. Auf alle Fälle hielten wir an einem Tempel für die “Finanzgöttin”. Passenderweise klauen die Affen hier alles was nicht niet- und nagelfest ist und deshalb hat man einfach einen Käfig um alles herum gebaut. Ein Käfig für die Menschen quasi. Nachdem uns der Guide alle Stufen nach oben gescheucht hat für einen tollen Ausblick. Das Tor oben war allerdings abgeschlossen und der Aufstieg gestaltete sich als Hindernislauf zwischen Affenkacke. 

Unser Hotel Taman Sari war dann auch nicht mehr weit weg. Wir checkten in unseren Deluxe Bungalow ein, haben wieder eine außen liegende Dusche und  Bad, und eine schöne Liege auf der Veranda. Wir sprangen endlich mal ins Meer, welches sehr warm aber auch etwas dreckig ist, und in den Pool. Den Abend verbrachten wir an der Bar und genossen das Abendessen im Poolrestaurant und sahen zugleich die balinesische Tanzshow.
Hier wurden Plastikstrohhalme schon durch Bambusrohr ersetzt 


Tofu auf balinesische Art


Poolrestaurant.j

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