Unser letzter Ausflug für diesen Urlaub stand an. Online hatte ich über “Get your Guide” einen Ausflug zur kleinen Machbarinsel Lembongan gebucht. Die Insel liegt zwischen Bali und Lombock. Wir würden also 7.45Uhr von einem Fahrer in unserem Hotel abgeholt, sammelten noch 4 andere Gäste ein und dann ging es nach Sanur, von wo aus unser Fast Boat ablegen sollte. Dort angekommen erwartete uns ein ganz schönes Getümmel von vielen Menschen die entweder neben den Booten badeten oder mit übersetzen wollten. Wir waren eine Stunde vor Abfahrt bereits hier, sodass wir hinreichend Zeit hatten diesem Treiben zuzuschauen. Auf diese Art bekamen wir auch mit, dass wir zubdem Schiff durch das Wasser waten müssen, da es keine Bootsanlegern gibt. Das Gepäck, und damit meine ich jetzt richtige Reisekoffer von Gästen die länger auf der kleinen Insel bleiben, wurde von vielen jungen Männern auf deren Köpfen und Schultern getragen. Erstaunlicherweise viel bei dem Spiel nix ins Wasser. 9.15 Uhr durften dann auch wir boarden. Also: Schuhe aus, wenn möglich Hosen hochkrempeln und dann ein paar Meter durch das Wasser zum Boot. Dort staute es sich etwas, denn einer der Crewmitglieder half den Gästen quasi von unten durch schieben, der andere reichte dir die Hand und zog dich den schmalen Spalt zwischen Motor und Heck nach oben. Dick darf man hier nicht sein, dann würde man wahrscheinlich stecken bleiben und den Frust der nachströmenden Passagiere auf sich ziehen.
35min später erreichten wir dann die Insel, hier gab es immerhin eine Plastik- Pontonbrücke die an Land führte. Da wir aber innerlich barfuß unterwegs waren brannte es mir fast meine zarten, europäischen Fußsohlen weg. In einer kleineren Gruppe ging es dann zu einem kleinen Touristentransporter und der Fahrer heizte nur so über die Insel, schmale Gassen entlang, knapp an Motorradfahrern vorbei als flüchtete er vor einem Tsunami. Nach 10Minuten konnten wir unsere durch das Festhalten verkrampften Arme wieder entspannen. Es gab kurz was zum Trinken und dann ging es auf das nächste kleinere Boot. Hier saßen wir quasi auf der Reling und es ging 20min hinaus an Richtung Penida Island. Am ersten Spot gibt es außer Felsen nur Manta Rochen. Da diese heute aber angeblich nicht anzutreffen waren wir uns die Schnorcheler dort berichteten, fuhren wir zum nächsten Spot. Insgesamt schnorchelten wir an 3 Strllen. 2 waren herrlich: Korallen, interessante bunte Fische, ein kleiner Buddha Tempel unter Wasser an dem sich neue Korallen bilden sollten. Der 2. Spot war nicht ganz so schön, da sehr felsig und wenig Fische, dafür aber eine Schildkröte.
Nach knapp 3h ging es wieder zurück zur Base, wo uns ein Büfett erwartete und eine kurze Pause. Letzte Aktivität war dann das Kajakfahren durch die Mangrovenwälder. Die dauerte allerdings nur 45min und mit den ganzen Touristen die kreuz und quer fuhren und ihre Kajaks kaum steuern könnte, dazu noch der Gegenverkehr mit größeren Ruderbooten waren wir mehr damit beschäftigt zu warten als wirklich zu fahren. Immerhin sahen wir in den Wäldern kleine Krabben in schönen bunten Farben: die blauen fand ich am schönsten. Zurück in der Base könnten wir duschen (hier gab es immerhin richtige Duschen, nicht wie beim letzten Schnorchelerlebnis) bekamen auch Handtücher und dann ging es auch schon wieder im halsbrecherischen Touristenbus zurück zum speedboot. Am Ufer in sanur dann das gleiche Spiel: Hosen hoch oder gleich im Badekostüm einen großen Schritt nach unten ins Wasser, kurzer Überraschungsmoment wie weit einem das Wasser gehen wird, und dann zum Ufer waten. Kurz nach 17Uhr wurden wir wieder am Hotel abgesetzt und ließen den Abend an der Poolbar ausklingen.


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