Sonntag, 4. März 2018

Shanghai Sightseeing

Heute ging es mit einem Kollegen ein bisschen die Stadt erkunden. Durch den Sightseeing Tunnel setzen wir am Bund über zu der Seite, wo vor einem Jahrzehnt noch Reisfelder waren und nun Hochhäuser aneinander gereiht sind. Die Fahrt duch den Fluss war abwechslungsreich mit Musik und Lichteffekten gestaltet und auf der andern Seite war unser Ziel die Oriental Pearl. Ein Turm der nun also Aussichtsplattform dient und von dem man auf das nun höchste Gebäude der Welt, dem Flaschenöffner-Gebäude, rübersehen kann. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn es war nicht so viel Smog und wir konnten tatsächlich einen guten Blick auf Shanghai erhaschen. Angsterregend war dann doch eher der Glasfußboden, der einem einen schwindelerregenden Blick nach unten auftat.



Anschließend machte ich mich dann noch alleine weiter auf Richtung Century Park. Hier befindet sich auch das Shanghai Technology Museum, welches ich mir anschaute. Da das Wetter aber draußen einfach zu schön war, blauer Himmel und Sonnenschein, machte ich mich bald wieder nach draußen auf und ging zum nahegelegenen Century Park. Hier musste eine kleine Eintrittsgebühr entrichtet werden und dann konnte ich in dem relativ großen Park herumspazieren: es gab einen See auf dem man Tretbootfahren konnte, einen Kräutergarten, viele Bäume und wiesen auf denen die Chinesen tatsächlich richtige Zelte aufgestellt hatten, die sie dann schnell am Abend wieder abbauten. Ich kann es mir nur so erklären, dass sie eben keine Sonnenstrahlen abbekommen wollten....


Samstag, 3. März 2018

Chinese New Year

Mich hat es dienstlich mal wieder nach China verschlagen. Dieses Mal nach Shanghai. Und zu unserem Glück, wird hier gerade das Chinesische Neujahrsfest gefeiert. Unsere lokalen Kollegen empfahlen uns das Lantern Festival im Yu Garden in Shanghai. Zum einen gibt es hier einen kleinen, schön angelegten Garten und zum anderen jetzt auch viele bunte aufgeblasene Figuren. Nach einer Eintrittsgebühr gingen wir nach Einbruch der Dunkelheit also durch dieses kleine Viertel und bewunderten die verschiedensten Figuren und Geschichten die sie darstellten. Es waren natürlich Menschenmassen unterwegs und teilweise kein wirkliches vorwärtskommen möglich. Aber das ist wohl China.


Donnerstag, 11. Januar 2018

Kairo

Das neue Jahr ist kaum eine Woche alt, schon ging es wieder auf Dienstreise für mich. Dieses Mal nach Kairo. Die Einreise erfolgte problemlos, nicht zuletzt weil die Firma uns einen WelcomeService mitgebucht hatte, der einem klein Visum besorgt, an den entsprechenden Warteschlangen vorbeiführt und dann beim Fahrer abliefert. Da wir nur eine knappe Woche hier vor Ort sind, hatten wir nicht allzuviele Gelegenheiten Kairo zu erkunden. immerhin waren wir einen Abend mit den Kollegen Essen in einem schicken Restaurant am Nilufer. Allerdings dauerte es auch ewig bis unser Fahrer den Stau in Kairo überwunden hatte.
Am ersten Tag wollte mich mein deutscher Kollege schon umbringen, als er ohne an die Konsequenzen zu denken zum Mittag einen Salat für uns bei den Kollegen bestellte. Glüclkicherweise haben wir den gut überstanden.
Restaurant am Nil


eine Spezialität: Koshari - lecker aber gehaltvoll
 An einem anderen Abend machten wir dann eine kleine Nilkreuzfahrt. Auf einem Boot, welches nur für uns gechartert war, bekamen wir Essen und konnten den Blick auf die Ufer Kairos genießen.

Montag, 20. November 2017

Dinner auf dem KL Tower

Auf Empfehlung eines Freundes hatten wir uns heute Abend einen Tisch im 360° Revolving Restaurant im KL Tower besorgt. Der Blick war schon toll und das Büfett war auch sehr lecker, allerding war es doch sehr teuer, verglichen zu dem Essen, welches man in der Stadt bekommt. Dennoch wer Zeit hat und gemütlich einen Blick auf die Stadt haben möchte, dann ist es doch einen Abstecher wert.

Sonntag, 19. November 2017

Petronas Towers

Am heutigen Morgen ging es nach einem guten Frühstück zuerst in den nahegelegenen KL Forest ECO Park. Hier ist mitten in der Stadt noch ein Stück Urwald übrig, welcher schöne Spazierwege hat. Highlight war, dass man auch zwischen dem Baumkronen auf Holzhängebrücken spazieren kann und dabei Blick auf die Häuser der Großstadt hat.


Am Nachmittag hatten wir ein Ticket um auf die Petronas Towers hochzufahren.
Die Zeit bis dahin verbrachten wir im KLCC Park, dem Park der direkt vor den Towers ist. Zunächst wurden wir von einer Aufseherin ermahnt, dass wir Fotos von spielenden Kindern im Wasser machten. Nachdem wir viel gelaufen waren, wollten wir uns auf eine der stufenförmig angelegten Wiesen setzen und Saskia legte dabei ihren Oberkörper nach hinten ab. Prompt kam (die gleiche) Aufseherin von vorhin und ermahnte sie, dass man hier nicht liegen darf. 

Dann war es auch so weit und wir durften nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle zunächst auf die Bridge, die die beiden Tower verbindet. Die Brücke ist nicht fest verankert sondern hat ewtas Spiel, damit sie sich im Wind bewegen kann. Dann ging es mit dem Fahrstuhl noch mal ganz hoch und hier hatten wir richtig Glück. Obwohl die Zeit für den Sonnenuntergang erst später angegeben war, und wir uns schon geärgert hatten, dass der Zeitslot ausgebucht war hatten wir einen herrlichen Sonnenuntergang. Denn die goldgelbe Sonne wurde zunehmend von Wolken verdeckt, so dass man später gar keine Sonne mehr sehen konnte.
Wieder in der Mall der Petronas Towers angekommen, wollten wir uns anhand des Stadtplanes orientieren wo wir als nächstes hin müssen. Dafür wollte sich Saskia wieder setzen und keine 10 Sekunden später - na ahnt ihr es bereits? Richtig: kam ein Wachmann und erklärte uns freundlich wo es die nächste "offizielle" Sitzgelegenheit in der Mall gibt. 


Auf dem Weg zum Hotel waren wir dann auch noch mal mutig und wollten Streetfood zu uns nehmen. In einer der großen Hallen suchten wir uns also unser Essen auf der Karte heraus, ich ging hin und nannte es und so weit ich verstand gab es das Essen nicht. Wahllos nannte ich einfach das nächste Gericht. Wieder nichts. Also fragte ich was er denn habe. Dann erklärte er mir alle Schüsseln die vor ihm standen, primär irgendwelches Gemüse und Huhn. Ich zeigte auf das was ich wollte - wieder nichts. Dann fragte ich: OK was soll ich tun. Er erklärte mir Teller nehmen, essen drauf und bezahlen. Dann wartete er wieder. Ich meinte er solle mir einfach das und das geben und gestikulierte. Dann, ja dann nahm er plötzlich einen Teller und schaufelte einfach von allem, und wirklich von allem etwas drauf und reichte es mir. Etwas verwirrt schaute ich drein aber was sollst. Ich hatte Hunger und so zahlte ich. Es war lecker und mich beruhigte etwas, dass sowohl Saskia als auch der nächste Gast mit der gleichen Kombination an Essen bedient wurden.



Samstag, 18. November 2017

Batu Caves und Petaling Street

Da wir nur ein Wochenende hier haben, mussten wir uns einen Plan machen, was wir unbedingt sehen wollten. Wir entschieden uns dazu zunächst am Freitagabend nach getaner Arbeit in eine Rooftop-Bar zu gehen. Und diese Bar war mit Abstand die interessanteste Location die ich je hatte: eine alte Helikopterplattform auf einem Hochhaus. Eintritt war mit einem Cocktail in die Helibar umsonst, aber so ganz ungefährlich war das nicht. Nur mit ein paar Bändern war der Rand der Plattform abgegrenzt, dann folgte zwar noch ein kleiner Graben bevor es richtig in die Tiefe geht. Aber die Vorstellung dass tagsüber hier noch Helikopter landen und abends nur schnell ein paar kleine Tische und Stühle hingetragen werden ist schon faszinierend. Obwohl ich glaube, dass die Plattform nicht mehr in Betrieb ist, dafür sind einige Sitzecken doch zu groß um sie immer ab und auf zu bauen. Wir hatten bei untergehender Sonne tollen Blick auf die Hochhäuser Kuala Lumpurs und genossen das Ambiente.


Mit dem Zug, der eigene Wagen für Damen hat, zu den Batu Caves zu fahren. Hier gibt es mehrere Höhlen, in denen u.a. auch das Leben von Rama mit Figuren dargestellt wird. Neben einer riesigen Hindu Statue führen Treppen hinauf zu einem weiteren Tempel. Dieser wird gerade restauriert, und deshalb werden die Gäste auch geben dass man einen Backstein mit nach oben trägt - natürlich nur wenn man möchte und dazu in der Lage ist.

Am oberen Tempel erwartete uns nicht nur ein schöner Blick auf die Stadt, sondern auch sehr viele Affen, die von den vielen Touristen gefüttert wurden.
Wir besuchten noch die Dark Cave, eine Höhle in der es allerlei Getier (auch Kobras und Spinnen) gibt und die, wie der Name besagt, stockdunkel ist. Mit Taschenlampe ausgerüstet und einem Guide machten wir uns auf den Weg. Wir fanden auch ein interessant aussehendes Tier. Was mich etwas verunsicherte war allerdings, dass der Guide das Tier selbst nicht benennen konnte und wie verrückt Fotos davon machte, um es seinen Kollegen zu zeigen. In einem Nebensatz erwähnte sie dann auch, dass wir lieber nicht zu nah rangehen sollen, da das Tier eventuell springen und stechen könnte. Und um uns die Angst zu nehmen meinte sie allerdings, dass die Dosis an Gift meist nur reicht kleinere Feinde zu töten und nicht Menschen. nun gut.



Nach dem Ausflug ging es mit dem Zug wieder in die Stadt zurück. In einem Hindutempel schauten wir eine Zeremonie zu und warteten das der tropische Regenguss vorbei geht und gingen auf der Petaling Street und im Central Market 

shoppen. 



Donnerstag, 16. November 2017

Kuala Lumpur

Für die nächsten 1.5 Wochen hat es mich dienstlich nach Kuala Lumpur in Malaysia verschlagen.
Am Donnerstag kamen wir mit Turkish Airlines an und hatten in Istanbul einen Stopover. Den Flughafen mag ich persönlich nicht so, denn wenn man nicht in den genuss der tollen Business Class Lounge kommt, muss man meistens an den Gates stehen, die für die Menschenmassen viel zu klein dimensioniert sind. Diesesmal lag in unserer Nähe auch die ganzen 1,5h ein Koffer rum, den niemanden zu interessieren schien.
Am Flughafen in KL, erwartete uns schon ein Fahrer, der uns dann ca. 1h10min zum Renaissance Hotel in die Stadt brachte. Der Ausblick von meinem Zimmer ist der wahnsinn: direkt auf die Petronas Towers.