Samstag, 18. November 2017

Batu Caves und Petaling Street

Da wir nur ein Wochenende hier haben, mussten wir uns einen Plan machen, was wir unbedingt sehen wollten. Wir entschieden uns dazu zunächst am Freitagabend nach getaner Arbeit in eine Rooftop-Bar zu gehen. Und diese Bar war mit Abstand die interessanteste Location die ich je hatte: eine alte Helikopterplattform auf einem Hochhaus. Eintritt war mit einem Cocktail in die Helibar umsonst, aber so ganz ungefährlich war das nicht. Nur mit ein paar Bändern war der Rand der Plattform abgegrenzt, dann folgte zwar noch ein kleiner Graben bevor es richtig in die Tiefe geht. Aber die Vorstellung dass tagsüber hier noch Helikopter landen und abends nur schnell ein paar kleine Tische und Stühle hingetragen werden ist schon faszinierend. Obwohl ich glaube, dass die Plattform nicht mehr in Betrieb ist, dafür sind einige Sitzecken doch zu groß um sie immer ab und auf zu bauen. Wir hatten bei untergehender Sonne tollen Blick auf die Hochhäuser Kuala Lumpurs und genossen das Ambiente.


Mit dem Zug, der eigene Wagen für Damen hat, zu den Batu Caves zu fahren. Hier gibt es mehrere Höhlen, in denen u.a. auch das Leben von Rama mit Figuren dargestellt wird. Neben einer riesigen Hindu Statue führen Treppen hinauf zu einem weiteren Tempel. Dieser wird gerade restauriert, und deshalb werden die Gäste auch geben dass man einen Backstein mit nach oben trägt - natürlich nur wenn man möchte und dazu in der Lage ist.

Am oberen Tempel erwartete uns nicht nur ein schöner Blick auf die Stadt, sondern auch sehr viele Affen, die von den vielen Touristen gefüttert wurden.
Wir besuchten noch die Dark Cave, eine Höhle in der es allerlei Getier (auch Kobras und Spinnen) gibt und die, wie der Name besagt, stockdunkel ist. Mit Taschenlampe ausgerüstet und einem Guide machten wir uns auf den Weg. Wir fanden auch ein interessant aussehendes Tier. Was mich etwas verunsicherte war allerdings, dass der Guide das Tier selbst nicht benennen konnte und wie verrückt Fotos davon machte, um es seinen Kollegen zu zeigen. In einem Nebensatz erwähnte sie dann auch, dass wir lieber nicht zu nah rangehen sollen, da das Tier eventuell springen und stechen könnte. Und um uns die Angst zu nehmen meinte sie allerdings, dass die Dosis an Gift meist nur reicht kleinere Feinde zu töten und nicht Menschen. nun gut.



Nach dem Ausflug ging es mit dem Zug wieder in die Stadt zurück. In einem Hindutempel schauten wir eine Zeremonie zu und warteten das der tropische Regenguss vorbei geht und gingen auf der Petaling Street und im Central Market 

shoppen. 



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