Dienstag, 7. November 2017

Von Santa Clara nach Varadero



Nach dem Frühstück holten wir unser Auto, was wie ich befürchtet hatte, einen Kratzer mehr hat. Leider auch noch an einer Stelle, die noch keinen hatte und somit im Übernahmeprotokoll nicht dokumentiert ist. Hoffentlich nimmt man es nicht so genau, genügend andere Kratzer hatte der Wagen ja schon. Das Geld wollten die Aufpasser natürlich trotzdem.
Zuerst ging es zum Museum und Mausoleum von Che. In ersterem waren ein paar persönliche Sachen von Che und seinen Gefährten ausgestellt und Fotos von ihm und vor allem auch mit Raúl Castro zu sehen. Auch eine Kämpferin namens Tamara Bunke die Wohl in der DDR lebte war oft erwähnt.



Im angrenzenden Mausoleum befand sich dann das Grab von ihm und seinen Gefährten. Die Architektur war mit dem Holz, Wasser und Pflanzen und kühlen Atmosphäre schon sehr interessant.
Gegenüber befindet sich dann noch ein Friedhof für andere Generäle und die ewige Flamme die Fidel zu ehren von Che 1997 als dessen Überreste aus dem Massengrab in Bolivien nach Kuba überführt wurden, entzündete.
Dann ging es weiter Richtung varadero. Da wir Zeit hatten beschlossen wir nicht den kürzesten Weg zu nehmen sondern auf dem Circuito Norte durch kleinere Dörfer und etwas entlang des Meeres weiterzufahren. Gegen 15.30 kamen wir in Varadero an, leider war unser Zimmer noch nicht fertig, da die jetzigen Mieter erst 17uhr zurück kommen wollten und am Abend noch abreisten. Für 30CUC war es die teuerste Unterkunft überhaupt für uns und es sollte ja nur für einen Nacht sein. Allerdings hatten wir auch nicht gewusst wie schnell wie eine andere Unterkunft hier gefunden hätten und so blieben wir dann doch und spazierten erstmal durch einen Teil des Ortes. Dieser ist kilometerlang und sehr sehr touristisch. Das merkt man allein schon an den Supermärkten die hier nicht nur Regale hinter Vitrinen sind sondern richtige Gänge mit ausländischen Luxuswaren wie Kekse. Auch die Cocktails waren hier wieder merklich teurer und weniger schmackhaft. Gegen 17.30 kehrten wir zur Unterkunft zurück nur um festzustellen, dass die Deutschen immernoch nicht zurück waren und das Zimmer immer noch okkupieren. Sie kamen dann aber innerhalb von 5 Minuten und entschuldigten sich halbherzig bei der Vermieterin. Diese nahm unterdessen unsere passdaten auf, trug sie aber nicht in das bekannte besucherbuch sondern wir mussten dort blanko unterschreiben. Sehr merkwürdig alles. Wir vermuten dass sie Schwarz macht und wir deshalb auch über eine andere weiter geleitet wurden sind. Dann gingen wir erstmal Abendessen und auch dieses war für Preis Leistung Verhältnis nicht so toll. Hier gab es auch zum ersten Mal auf der Reise viele Mücken.
Im Casa konnten wir endlich das Zimmer beziehen welches neben dem Schlafzimmer noch eine kleine Küche allerdings ohne Kochgelegenheit hat.

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