Sonntag, 19. November 2017

Petronas Towers

Am heutigen Morgen ging es nach einem guten Frühstück zuerst in den nahegelegenen KL Forest ECO Park. Hier ist mitten in der Stadt noch ein Stück Urwald übrig, welcher schöne Spazierwege hat. Highlight war, dass man auch zwischen dem Baumkronen auf Holzhängebrücken spazieren kann und dabei Blick auf die Häuser der Großstadt hat.


Am Nachmittag hatten wir ein Ticket um auf die Petronas Towers hochzufahren.
Die Zeit bis dahin verbrachten wir im KLCC Park, dem Park der direkt vor den Towers ist. Zunächst wurden wir von einer Aufseherin ermahnt, dass wir Fotos von spielenden Kindern im Wasser machten. Nachdem wir viel gelaufen waren, wollten wir uns auf eine der stufenförmig angelegten Wiesen setzen und Saskia legte dabei ihren Oberkörper nach hinten ab. Prompt kam (die gleiche) Aufseherin von vorhin und ermahnte sie, dass man hier nicht liegen darf. 

Dann war es auch so weit und wir durften nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle zunächst auf die Bridge, die die beiden Tower verbindet. Die Brücke ist nicht fest verankert sondern hat ewtas Spiel, damit sie sich im Wind bewegen kann. Dann ging es mit dem Fahrstuhl noch mal ganz hoch und hier hatten wir richtig Glück. Obwohl die Zeit für den Sonnenuntergang erst später angegeben war, und wir uns schon geärgert hatten, dass der Zeitslot ausgebucht war hatten wir einen herrlichen Sonnenuntergang. Denn die goldgelbe Sonne wurde zunehmend von Wolken verdeckt, so dass man später gar keine Sonne mehr sehen konnte.
Wieder in der Mall der Petronas Towers angekommen, wollten wir uns anhand des Stadtplanes orientieren wo wir als nächstes hin müssen. Dafür wollte sich Saskia wieder setzen und keine 10 Sekunden später - na ahnt ihr es bereits? Richtig: kam ein Wachmann und erklärte uns freundlich wo es die nächste "offizielle" Sitzgelegenheit in der Mall gibt. 


Auf dem Weg zum Hotel waren wir dann auch noch mal mutig und wollten Streetfood zu uns nehmen. In einer der großen Hallen suchten wir uns also unser Essen auf der Karte heraus, ich ging hin und nannte es und so weit ich verstand gab es das Essen nicht. Wahllos nannte ich einfach das nächste Gericht. Wieder nichts. Also fragte ich was er denn habe. Dann erklärte er mir alle Schüsseln die vor ihm standen, primär irgendwelches Gemüse und Huhn. Ich zeigte auf das was ich wollte - wieder nichts. Dann fragte ich: OK was soll ich tun. Er erklärte mir Teller nehmen, essen drauf und bezahlen. Dann wartete er wieder. Ich meinte er solle mir einfach das und das geben und gestikulierte. Dann, ja dann nahm er plötzlich einen Teller und schaufelte einfach von allem, und wirklich von allem etwas drauf und reichte es mir. Etwas verwirrt schaute ich drein aber was sollst. Ich hatte Hunger und so zahlte ich. Es war lecker und mich beruhigte etwas, dass sowohl Saskia als auch der nächste Gast mit der gleichen Kombination an Essen bedient wurden.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen