Dienstag, 4. April 2017

Hoi An

Vormittags unternahmen wir einen Stadtrundgang durch die Altstadt Hoi Ans, die unter dem Schutz der UNESCO steht. Die Stadt besticht mit ihrer malerischen Lage direkt am Thu-Bon-Fluss. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert machte sich Hoi An unter den westlichen Kaufleuten als eine der führenden Hafenstädte Südostasiens einen Namen. Wir sahen unter anderem die Japanische Brücke, die 1593 erbaut wurde. Die japanische Gemeinde erbaute sie, um ihr Viertel mit dem der Chinesen auf der anderen Flussseite zu verbinden. Danach warfen wir einen Blick auf das Sa-Huynh-Museum, das der frühen Geschichte Hoi Ans gewidmet ist. Außerdem sahen Wir die Kapelle der aus China stammenden Familie Tran und die Phuc-Kien-Pagode. Die im Jahr 1690 erbaute Pagode ist im traditionell chinesischen Stil errichtet worden. Anschließend konnten wir Einheimische bei der Herstellung von Laternen beobachten und uns wurde gezeigt, wie in Handarbeit die Laternen mit einem Seidenlampenschirm versehen werden. Der Nachmittag stand für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Wir nutzten die Zeit zum Shoppen, handeln und Kaffe trinken gemeinsam mit 2 weiteren Reisenden aus unserer Gruppe Dietmar und Ziad.
Abendessen gab es dann in einem einheimischen Lokal. Ein kleiner Holzkohlengrill wurde direkt and den Tisch gebracht und wir konnten unser Fleisch und Gemüse dort selbst Grillen. Dazu noch offene vietnamesische Wonton und das alles inklusive mehrere Getränke für 10€ für 2 Personen.

Montag, 3. April 2017

Hue

Heute erkundeten wir Hue, die alte Hauptstadt Vietnams. Wir besichtigten u. a. die alte Kaiserstadt im Herzen Hues, die 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Stadt innerhalb der Festung wurde im frühen 19. Jahrhundert errichtet und der Verbotenen Stadt in Peking nachempfunden. Die ursprünglichen Mauern erstreckten sich 10 km und waren von einem tiefen Burggraben umgeben. Während des vietnamesisch-amerikanischen Krieges wurden die meisten der Gebäude zerstört, aber die verbleibenden Monumente ermöglichen einen faszinierenden Einblick in das Leben am Hofe der Nguyen-Dynastie und. Viele Gebäude werden mit Hilfe der Eintrittsgelder wieder errichtet. Wir sahen u. a. die Dien-Tho-Residenz, die früher den Königen als Wohnsitz diente sowie die ThaiHoa-Palace, die prachtvolle Empfangshalle. Ebenso sehenswert sind die Hallen der Mandarine, die Original-Neunte-DynastieUrne. Die Thien-Mu-Pagode am Ufer des Flusses gelegen war  Ausgangspunkt der Anti-Regierung-Proteste in den 1960er Jahren. Im Anschluss ging es mit einem Drachenboot auf dem Parfümfluss (Huong Giang) zurück zur Stadt. Danach geht es auf malerischen Gebirgsstraßen weiter über den Hai-Van-Pass und vorbei an Lang Co und Danang nach Hoi An. Der Hai-Van-Pass bildet die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Südvietnam und bietet wunderbare Ausblicke auf die Küstenlinie Vietnams. Leider war diese bei uns in Wolken und Nieselregen verhüllt.

Sonntag, 2. April 2017

Von Halong über Hanoi nach Hue

Nach dem Frühstück an Bord der Dschunke unternahmen wir mit kleinen Booten einen Ausflug zur Luon-Höhle. Highlight hier waren die kleinen Äffchen, die an den steilen Felsen auf und ab kletterten. Danach erfolgte die Rückfahrt zum Hafen und Ausschiffung. Mittagessen gab es im zur Reederei gehörigen Restaurant, und bestand wiederum aus einer Kombination verschiedenen Seafoods. Anschließend erfolgte die Fahrt zum Flughafen nach Hanoi, wo sich unser Reiseführer verabschiedete und Flug nach Hue. Nach der Ankunft erwartete uns unser neuer Reiseleiter und es erfolgte der Transfer zum Hotel.

Am Morgen ging es weiter nach Halong.   Während der Fahrt sahen wir das Rote-FlussDelta mit seinen Reisfelder und die Bauern mit ihren klassischen dreieckigen Hüten. Nach der Ankunft erfolgte die Einschiffung auf die Dschunke und die Fahrt durch die wunderschöne Halong-Bucht, die übersetzt "die Bucht des untertauchenden Drachens" bedeutet. Die berühmte Halong-Bucht fasziniert mit ihren mehr als 2.000 Inseln und den oft in Nebel verhüllten und zerklüfteten Kalksteinfelsen. Nach dem Mittagessen an Bord der Dschunke, welches wiederum aus 9 kleineren Gerichten bestand,  erwartete uns die Besichtigung der wunderschönen Sung-Sot-Höhle. Jedesmal wenn wir von Board wollten, wurden wir zunächst mit einem kleinen, mitgebrachten Tender übergesetzt. Vom höchsten Punkt der Titov-Insel hatten wir einen traumhaften Blick auf die Halong-Bucht. Wieder auf der Dachunke war happy Hour und wir gönnten uns einen leckeren Cocktail und genossen die Aussicht auf die Bucht vom Sonnendeck aus. Auch das Abendessen war sehr lecker und bekömmlich auch wenn ich immer noch kein großer Fan von Tintenfisch bin, da er mit einfach zu gummiartig ist. Die Übernachtung erfolgt heute auf der Dschunke. Die Kabinen waren zweckmäßig, und das gesamte Bad war als Dusche zu benutzen.

Samstag, 1. April 2017

Halong Bucht

Am Morgen ging es weiter nach Halong.   Während der Fahrt sahen wir das Rote-FlussDelta mit seinen Reisfelder und die Bauern mit ihren klassischen dreieckigen Hüten. Nach der Ankunft erfolgte die Einschiffung auf die Dschunke und die Fahrt durch die wunderschöne Halong-Bucht, die übersetzt "die Bucht des untertauchenden Drachens" bedeutet. Die berühmte Halong-Bucht fasziniert mit ihren mehr als 2.000 Inseln und den oft in Nebel verhüllten und zerklüfteten Kalksteinfelsen. Nach dem Mittagessen an Bord der Dschunke, welches wiederum aus 9 kleineren Gerichten bestand,  erwartete uns die Besichtigung der wunderschönen Sung-Sot-Höhle. Jedesmal wenn wir von Board wollten, wurden wir zunächst mit einem kleinen, mitgebrachten Tender übergesetzt. Vom höchsten Punkt der Titov-Insel hatten wir einen traumhaften Blick auf die Halong-Bucht. Wieder auf der Dachunke war happy Hour und wir gönnten uns einen leckeren Cocktail und genossen die Aussicht auf die Bucht vom Sonnendeck aus. Auch das Abendessen war sehr lecker und bekömmlich auch wenn ich immer noch kein großer Fan von Tintenfisch bin, da er mit einfach zu gummiartig ist. Die Übernachtung erfolgt heute auf der Dschunke. Die Kabinen waren zweckmäßig, und das gesamte Bad war als Dusche zu benutzen.

Freitag, 31. März 2017

Ankunft in Hanoi, Vietnam

Immigration erfolgte problemlos auch wenn Tims überschrieben Reisedaten im Visum einen zweiten Beamten erforderlich machten. Empfang am Flughafen durch unseren Reiseleiter Mr. Thang und dann ging es auch schon los mit dem Sightseeing. Vom sagenumwobenen Hoan-Kiem-See und dem Ngoc-Son-Tempel gingen wir zu Fuß in die Altstadt. Leider sahen wir nicht viel von den schönen Gassen, da ein heftiger Regenguss uns am Weitergehen hinderte. Also würde der Bus wieder geholt und es ging in das Völkerkundemuseum, das uns die unterschiedlichen Völker Vietnams mit zahlreichen Kunsterzeugnissen näher brachte. Während eines Rundgangs durch das Museum erfuhren wir mehr über die Minderheiten in Vietnam und sahen u.a. Beispiele traditioneller Kleidung. Außerhalb des Museumsgeländes konnten wir eine Rekonstruktion von traditionellen Langhäusern, Friedhöfen und anderen Gebäuden der Völkerstämme bewundern. Leider groß es auch hier wieder in Strömen so dass wir den Aufenthalt draußen kurz halten mussten. Glücklicherweise hielten die alten Vietnamesen früher ihre Tiere unter dem Haus, so dass wir wenigstens einen trockenen Unterstand hatten.
Ab 12 Uhr konnten wir dann im Hotel Santa Barbara unsere Zimmer beziehen und erstmal eine Dusche nehmen und 3 Stunden schlafen. 16Uhr ging es schon wieder weiter. Fakultativ wurde für 20€ ein Wasserpuppentheater inkl. Dinner angeboten. Das Theater war sehr kurzweilig und die Puppen schön anzusehen. Das vietnamesische Essen in einem schönem Restaurant im Anschluss war sehr abwechslungsreich. In Vietnam isst man viele kleine verschiedenes Gänge., meistens Seafood: Garnelen, Fisch, Spring Rolls. Alles war sehr lecker, wurde aber auch in einem ganz schönen Tempo serviert.

Samstag, 18. Februar 2017

Johannesburg und Soweto

Über das Hotel hatte ich eine Stadtrundfahrt durch Johannesburg und Soweto gebucht. Es gibt zwar auch einen hop on hop off Bus, das ist mir in der Stadt als Alleinreisende allerdings zu gefährlich. Pünktlich 9 Uhr holte mich ein Kleinbus ab und kurze Zeit später fand sich eine lustige Gesellschaft von 6 Europäern zusammen, alle auf Dienstreise die sich ihr Wochenende verschönern wollten. Zunächst ging es in die Innenstadt auf das höchste Gebäude der Stadt. Das ehemalige Carlton, ein hässlicher Betonklotz wie es dergleichen viele gibt in Jozi, wie Johannesburg liebevoll genannt wird, dient als romantischer Spot der Stadt. Ja der Ausblick war schön , aber nicht zu vergleichen mit jenen in singapur, Chicago oder New York City. Ein Loch in der Decke welches leckte wurde gelöst indem man einfach eine riesige Mülltonne drunter stellte um das Wasser aufzufangen. Nunja, weiter ging die Fahrt durch die Stadt, welche nicht zum aussteigen einlud, zum Apartheid Museum. Ein Teil beschäftigt sich mit der Geschichte Südafrikas und ein anderer ist Nelson Mandela gewidmet. Sehr interessant und man kann sicherlich Stunden hier zubringen. Für uns ging es aber bald schon weiter nach Soweto. Vorbei am Fußballstadion in dem 2010 noch die Fußball WM Eröffnung stattgefunden hat und nun ein völlig brach liegendes Stadion ist. Schade. Soweto an sich überraschte mich. Ich hatte nur Slums erwartet. Aber im Gegenteil gibt es "the good, the bad and the ugly" part wie es der Guide formulierte.
Der schöne Teil beherbergt hübsche Häuser mit Garten und Mauern, die aber nicht vor Einbruch schützen sollen (in Soweto selbst ist die Gefahr nicht so hoch dass man sich gegenseitig ausraubt) sondern nur Statussymbol sind. Der schlechte Part sind kleine Häuschen aus Asbest und erst der ugly part sind die Slums. Am Hotel soweto, von dem ich dachte es sei bereits heruntergekommen und geschlossen, stiegen wir aus. Ein local aus dem Slum führte uns dann durch die Gassen dort: ein Dixi Klo für 5 Familien, eine kleine Hütte die 4 Generationen mit insgesamt 24 Leuten beherbergt, spielende Kinder Inn schlamm und Frauen die Kästen durch die Gegend schleppten. Aber auch karibische Musik aus einem Ghettoblaster und strahlender Sonnenschein. Bei denn wetter lässt es sich wohl noch aushalten, immerhin hatten die meisten Strom und auch einen Kühlschrank und TV. Da waren die Leute in den indischen Slums ärmer dran, auch wenn das schon ein erbärmlicher Vergleich ist. Vorbei an den Häusern von 2 Friedensnobelpreisträgern, einem davon Nelson mandela, welches nun ein Museum ist, ging es zurück zum Hotel.
bei dem Ausflug habe ich interessante Einblicke bekommen und fest steht, dass Johannesburg nie meine Lieblingsstadt werden wird.

Samstag, 11. Februar 2017

Pilanesberg Nationalpark


Der Pilanesberg Nationalpark ist ca. 2,5h von Johannesburg entfernt und eignet sich daher perfekt für einen Wochenendausflug. Am Vormittag brachen wir auf und ich machte erste Erfahrungen im Linksverkehr mit dem Auto. Alles noch etwas ungewohnt, da die Schlaglöcher auf der Fahrbahn und Menschen die an der Seite lang laufen es einem nicht gerade einfach machen. Beim Einchecken in der Kwa Maritane Lodge, wo wir bereits vor einem Monat unsere Zimmer gebucht hatten, erstmal ein Schreck: angeblich lagen unsere Reservierungen nicht vor. Doch durch einen Anruf bei Expedia klärte sich dies dann.
Nach dem Einchecken machten wir uns aber gleich wieder los. Mit dem Auto ging es direkt in den Naitonalpark hinein. Es war eine sehr ertragsreiche Pirschfahrt: Hippos, Giraffen, Nashörner, Elefanten, Gnus, viel Wild und Vögel. Punkt 19 Uhr schließen die Tore um diese Jahreszeit, so dass wir uns tatsächlich beeilen mussten wieder aus dem Park herauszukommen. Denn auch wenn das Areal umzäunt ist, die Tiere leben hier komplett wie in freier Wildbahn und suchen sich ihre Nahrung selbst. Man ist also Teil der Nahrungskette und darauf wollte ich es nicht ankommen lassen. Im Hotel gab es dann ein herrliches, sehr fleischlastiges, Büfett.
 
 Am nächsten Morgen nahmen wir an einer organisierten Pirschfahrt teil. Das hatte den Vorteil, dass wir auf einem größeren Truck saßen und somit bessere Sicht über das doch schon zu hohe Gras hatten und mehr Tiere entdecken konnten. Direkt beim Sonnenaufgang dann das Highlight der Reise: ein Löwe. In etwas weiterer Entfernung hatte dieser Gnus gesichtet und schlich sich nun an. Doch die Gnus hatten ihn bereits bemerkt. Die mit ihnen kampierenden Vögel machten sich schon bald von dannen, während die Gnus dem Löwen entgegen sahen. Erst recht spät machten sie sich dann auf die Flucht. Und der Löwe? Nun entweder hatte er keinen Hunger oder war zu faul, er spazierte einfach weiter. Keine aufregende Verfolgungsjagd. Wir sahen noch viele andere Tiere aber das war definitiv das spannendste. Nach dem Frühstück machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Johannesburg.