Donnerstag, 11. Januar 2018

Kairo

Das neue Jahr ist kaum eine Woche alt, schon ging es wieder auf Dienstreise für mich. Dieses Mal nach Kairo. Die Einreise erfolgte problemlos, nicht zuletzt weil die Firma uns einen WelcomeService mitgebucht hatte, der einem klein Visum besorgt, an den entsprechenden Warteschlangen vorbeiführt und dann beim Fahrer abliefert. Da wir nur eine knappe Woche hier vor Ort sind, hatten wir nicht allzuviele Gelegenheiten Kairo zu erkunden. immerhin waren wir einen Abend mit den Kollegen Essen in einem schicken Restaurant am Nilufer. Allerdings dauerte es auch ewig bis unser Fahrer den Stau in Kairo überwunden hatte.
Am ersten Tag wollte mich mein deutscher Kollege schon umbringen, als er ohne an die Konsequenzen zu denken zum Mittag einen Salat für uns bei den Kollegen bestellte. Glüclkicherweise haben wir den gut überstanden.
Restaurant am Nil


eine Spezialität: Koshari - lecker aber gehaltvoll
 An einem anderen Abend machten wir dann eine kleine Nilkreuzfahrt. Auf einem Boot, welches nur für uns gechartert war, bekamen wir Essen und konnten den Blick auf die Ufer Kairos genießen.

Montag, 20. November 2017

Dinner auf dem KL Tower

Auf Empfehlung eines Freundes hatten wir uns heute Abend einen Tisch im 360° Revolving Restaurant im KL Tower besorgt. Der Blick war schon toll und das Büfett war auch sehr lecker, allerding war es doch sehr teuer, verglichen zu dem Essen, welches man in der Stadt bekommt. Dennoch wer Zeit hat und gemütlich einen Blick auf die Stadt haben möchte, dann ist es doch einen Abstecher wert.

Sonntag, 19. November 2017

Petronas Towers

Am heutigen Morgen ging es nach einem guten Frühstück zuerst in den nahegelegenen KL Forest ECO Park. Hier ist mitten in der Stadt noch ein Stück Urwald übrig, welcher schöne Spazierwege hat. Highlight war, dass man auch zwischen dem Baumkronen auf Holzhängebrücken spazieren kann und dabei Blick auf die Häuser der Großstadt hat.


Am Nachmittag hatten wir ein Ticket um auf die Petronas Towers hochzufahren.
Die Zeit bis dahin verbrachten wir im KLCC Park, dem Park der direkt vor den Towers ist. Zunächst wurden wir von einer Aufseherin ermahnt, dass wir Fotos von spielenden Kindern im Wasser machten. Nachdem wir viel gelaufen waren, wollten wir uns auf eine der stufenförmig angelegten Wiesen setzen und Saskia legte dabei ihren Oberkörper nach hinten ab. Prompt kam (die gleiche) Aufseherin von vorhin und ermahnte sie, dass man hier nicht liegen darf. 

Dann war es auch so weit und wir durften nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle zunächst auf die Bridge, die die beiden Tower verbindet. Die Brücke ist nicht fest verankert sondern hat ewtas Spiel, damit sie sich im Wind bewegen kann. Dann ging es mit dem Fahrstuhl noch mal ganz hoch und hier hatten wir richtig Glück. Obwohl die Zeit für den Sonnenuntergang erst später angegeben war, und wir uns schon geärgert hatten, dass der Zeitslot ausgebucht war hatten wir einen herrlichen Sonnenuntergang. Denn die goldgelbe Sonne wurde zunehmend von Wolken verdeckt, so dass man später gar keine Sonne mehr sehen konnte.
Wieder in der Mall der Petronas Towers angekommen, wollten wir uns anhand des Stadtplanes orientieren wo wir als nächstes hin müssen. Dafür wollte sich Saskia wieder setzen und keine 10 Sekunden später - na ahnt ihr es bereits? Richtig: kam ein Wachmann und erklärte uns freundlich wo es die nächste "offizielle" Sitzgelegenheit in der Mall gibt. 


Auf dem Weg zum Hotel waren wir dann auch noch mal mutig und wollten Streetfood zu uns nehmen. In einer der großen Hallen suchten wir uns also unser Essen auf der Karte heraus, ich ging hin und nannte es und so weit ich verstand gab es das Essen nicht. Wahllos nannte ich einfach das nächste Gericht. Wieder nichts. Also fragte ich was er denn habe. Dann erklärte er mir alle Schüsseln die vor ihm standen, primär irgendwelches Gemüse und Huhn. Ich zeigte auf das was ich wollte - wieder nichts. Dann fragte ich: OK was soll ich tun. Er erklärte mir Teller nehmen, essen drauf und bezahlen. Dann wartete er wieder. Ich meinte er solle mir einfach das und das geben und gestikulierte. Dann, ja dann nahm er plötzlich einen Teller und schaufelte einfach von allem, und wirklich von allem etwas drauf und reichte es mir. Etwas verwirrt schaute ich drein aber was sollst. Ich hatte Hunger und so zahlte ich. Es war lecker und mich beruhigte etwas, dass sowohl Saskia als auch der nächste Gast mit der gleichen Kombination an Essen bedient wurden.



Samstag, 18. November 2017

Batu Caves und Petaling Street

Da wir nur ein Wochenende hier haben, mussten wir uns einen Plan machen, was wir unbedingt sehen wollten. Wir entschieden uns dazu zunächst am Freitagabend nach getaner Arbeit in eine Rooftop-Bar zu gehen. Und diese Bar war mit Abstand die interessanteste Location die ich je hatte: eine alte Helikopterplattform auf einem Hochhaus. Eintritt war mit einem Cocktail in die Helibar umsonst, aber so ganz ungefährlich war das nicht. Nur mit ein paar Bändern war der Rand der Plattform abgegrenzt, dann folgte zwar noch ein kleiner Graben bevor es richtig in die Tiefe geht. Aber die Vorstellung dass tagsüber hier noch Helikopter landen und abends nur schnell ein paar kleine Tische und Stühle hingetragen werden ist schon faszinierend. Obwohl ich glaube, dass die Plattform nicht mehr in Betrieb ist, dafür sind einige Sitzecken doch zu groß um sie immer ab und auf zu bauen. Wir hatten bei untergehender Sonne tollen Blick auf die Hochhäuser Kuala Lumpurs und genossen das Ambiente.


Mit dem Zug, der eigene Wagen für Damen hat, zu den Batu Caves zu fahren. Hier gibt es mehrere Höhlen, in denen u.a. auch das Leben von Rama mit Figuren dargestellt wird. Neben einer riesigen Hindu Statue führen Treppen hinauf zu einem weiteren Tempel. Dieser wird gerade restauriert, und deshalb werden die Gäste auch geben dass man einen Backstein mit nach oben trägt - natürlich nur wenn man möchte und dazu in der Lage ist.

Am oberen Tempel erwartete uns nicht nur ein schöner Blick auf die Stadt, sondern auch sehr viele Affen, die von den vielen Touristen gefüttert wurden.
Wir besuchten noch die Dark Cave, eine Höhle in der es allerlei Getier (auch Kobras und Spinnen) gibt und die, wie der Name besagt, stockdunkel ist. Mit Taschenlampe ausgerüstet und einem Guide machten wir uns auf den Weg. Wir fanden auch ein interessant aussehendes Tier. Was mich etwas verunsicherte war allerdings, dass der Guide das Tier selbst nicht benennen konnte und wie verrückt Fotos davon machte, um es seinen Kollegen zu zeigen. In einem Nebensatz erwähnte sie dann auch, dass wir lieber nicht zu nah rangehen sollen, da das Tier eventuell springen und stechen könnte. Und um uns die Angst zu nehmen meinte sie allerdings, dass die Dosis an Gift meist nur reicht kleinere Feinde zu töten und nicht Menschen. nun gut.



Nach dem Ausflug ging es mit dem Zug wieder in die Stadt zurück. In einem Hindutempel schauten wir eine Zeremonie zu und warteten das der tropische Regenguss vorbei geht und gingen auf der Petaling Street und im Central Market 

shoppen. 



Donnerstag, 16. November 2017

Kuala Lumpur

Für die nächsten 1.5 Wochen hat es mich dienstlich nach Kuala Lumpur in Malaysia verschlagen.
Am Donnerstag kamen wir mit Turkish Airlines an und hatten in Istanbul einen Stopover. Den Flughafen mag ich persönlich nicht so, denn wenn man nicht in den genuss der tollen Business Class Lounge kommt, muss man meistens an den Gates stehen, die für die Menschenmassen viel zu klein dimensioniert sind. Diesesmal lag in unserer Nähe auch die ganzen 1,5h ein Koffer rum, den niemanden zu interessieren schien.
Am Flughafen in KL, erwartete uns schon ein Fahrer, der uns dann ca. 1h10min zum Renaissance Hotel in die Stadt brachte. Der Ausblick von meinem Zimmer ist der wahnsinn: direkt auf die Petronas Towers.

Sonntag, 12. November 2017

All Inclusive in Varadero

Das Frühstück, welches der Bruder der Vermieterin uns im Garten servierte, war wirklich eines der besten auf der ganzen Reise. Hier merkt man, dass man in einem Touristen Ort ist: es gab Toast, besseren Käse und sogar Schinken! Wir wollten dennoch schnell in unser tolles All Inclusive Hotel. Das war auch keine 15 Autominuten mehr entfernt. Obwohl wir sehr zeitig waren, konnten wir schon einchecken und dann wollten wir auch gleich wieder los und das Auto abgeben, denn das musste vor 11 Uhr geschehen. Die Station war nur ein Hotel weiter, und hier sahen wir erstmals welche Zerstörungen der Zyklon vor ein paar Wochen hinterlassen hatte. Das Hotel war noch geschlossen und Dächer wurden neu gedeckt. Der neue Kratzer am Auto wurde nicht bemängelt und so konnten wir schön am Strand zurück zu unserem Hotel laufen. Das Zimmer ist schön und groß, der Blick geht allerdings zur Straße hin. Die Anlage ist schön bunt gestaltet, eine riesige Poollandschaft mit Poolbar, es gibt hier sogar eine kleine Eisdiele und ein internationaler Supermarkt. Wer 2 Wochen Kuba nur in einem solchen Hotel verbringt, in dem es an nichts fehlt, der bekommt einen ganz falschen Eindruck von Kuba. Wir tranken jedenfalls unser All Inclusive mit Alkohol in den 4 Tagen nicht ab und 2 Abende gingen wir in das Fischrestaurant und zum Italiener.
Am Sonntag Abend ging es dann mit Condor wieder zurück über Frankfurt nach Nürnberg.

Dienstag, 7. November 2017

Von Santa Clara nach Varadero



Nach dem Frühstück holten wir unser Auto, was wie ich befürchtet hatte, einen Kratzer mehr hat. Leider auch noch an einer Stelle, die noch keinen hatte und somit im Übernahmeprotokoll nicht dokumentiert ist. Hoffentlich nimmt man es nicht so genau, genügend andere Kratzer hatte der Wagen ja schon. Das Geld wollten die Aufpasser natürlich trotzdem.
Zuerst ging es zum Museum und Mausoleum von Che. In ersterem waren ein paar persönliche Sachen von Che und seinen Gefährten ausgestellt und Fotos von ihm und vor allem auch mit Raúl Castro zu sehen. Auch eine Kämpferin namens Tamara Bunke die Wohl in der DDR lebte war oft erwähnt.



Im angrenzenden Mausoleum befand sich dann das Grab von ihm und seinen Gefährten. Die Architektur war mit dem Holz, Wasser und Pflanzen und kühlen Atmosphäre schon sehr interessant.
Gegenüber befindet sich dann noch ein Friedhof für andere Generäle und die ewige Flamme die Fidel zu ehren von Che 1997 als dessen Überreste aus dem Massengrab in Bolivien nach Kuba überführt wurden, entzündete.
Dann ging es weiter Richtung varadero. Da wir Zeit hatten beschlossen wir nicht den kürzesten Weg zu nehmen sondern auf dem Circuito Norte durch kleinere Dörfer und etwas entlang des Meeres weiterzufahren. Gegen 15.30 kamen wir in Varadero an, leider war unser Zimmer noch nicht fertig, da die jetzigen Mieter erst 17uhr zurück kommen wollten und am Abend noch abreisten. Für 30CUC war es die teuerste Unterkunft überhaupt für uns und es sollte ja nur für einen Nacht sein. Allerdings hatten wir auch nicht gewusst wie schnell wie eine andere Unterkunft hier gefunden hätten und so blieben wir dann doch und spazierten erstmal durch einen Teil des Ortes. Dieser ist kilometerlang und sehr sehr touristisch. Das merkt man allein schon an den Supermärkten die hier nicht nur Regale hinter Vitrinen sind sondern richtige Gänge mit ausländischen Luxuswaren wie Kekse. Auch die Cocktails waren hier wieder merklich teurer und weniger schmackhaft. Gegen 17.30 kehrten wir zur Unterkunft zurück nur um festzustellen, dass die Deutschen immernoch nicht zurück waren und das Zimmer immer noch okkupieren. Sie kamen dann aber innerhalb von 5 Minuten und entschuldigten sich halbherzig bei der Vermieterin. Diese nahm unterdessen unsere passdaten auf, trug sie aber nicht in das bekannte besucherbuch sondern wir mussten dort blanko unterschreiben. Sehr merkwürdig alles. Wir vermuten dass sie Schwarz macht und wir deshalb auch über eine andere weiter geleitet wurden sind. Dann gingen wir erstmal Abendessen und auch dieses war für Preis Leistung Verhältnis nicht so toll. Hier gab es auch zum ersten Mal auf der Reise viele Mücken.
Im Casa konnten wir endlich das Zimmer beziehen welches neben dem Schlafzimmer noch eine kleine Küche allerdings ohne Kochgelegenheit hat.