Nach Ostern verbrachten meine Eltern ein paar Tage in Erlangen, um sich die Gegend anzuschauen. Am Dienstag fuhren wir dann nach Bamberg. Nach einem kurzen Stadtrundgang fing es am Kaiserdom an zu regnen. Also beschlossen wir kurzer Hand die "Neue Residenz" zu besuchen. Hier im ehemaligen Sitz der Bamberger Fürstbischöfe befindet sich neben der Staatsgalerie auch über 40 Prunkräume. Wir sahen u.a. den Spiegelsaal, das Marmorzimmer und den Kaisersaal, welcher komplett mit Decken- und Wandmalereien geschmückt ist. Mittlerweile hatte der Regen wieder aufgehört und wir setzten unseren Spaziergang zum Michaelsberg. Dann ging es vorbei am "kleinen Venedig," quer durch die Stadt zurück zum Auto. Doch unsere Besichtigung war noch nicht zu Ende. Es ging etwas außerhalb von Bamberg zum Schloss Seehof. Lange Zeit war hier die Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe. Touristen können heute u.a. den "Weißen Saal" besichtigen und ein Wasserschauspiel in den wiederhergestellte Kaskade sowie einigen erhaltenen Sandsteinskulpturen bestaunen. Kurz bevor es wieder anfing zu regnen, kamen wir wieder am Auto an und fuhren zurück nach Erlangen.
In diesem Blog möchte ich über meine Erlebnisse während meiner Reisen berichten. Nachdem ich die letzten Jahre immer separate Blogs pro Jahr angelegt habe, steige ich ab 2011 auf einen Sammelblog um. Natürlich findet ihr unter den Links die alten Reiseberichte.
Dienstag, 26. April 2011
Donnerstag, 10. März 2011
Abreise aus Dubai
Leider war dieser letzte Abreisetag etwas anstrengend. Nach einer sehr kurzen Nacht wurden bereits 3.30 Uhr über die Lautsprecher auf den Decks die ersten Abreisenden aufgerufen zu ihren Bussen zu gehen. Auch wenn wir erst 4.30 Uhr aufstehen mussten, waren wir so schon viel früher munter und jedes Mal wenn ich wieder eingeschlafen war, ertönte die nächste Ansage. Nach einem kurzen Frühstück wurden wir 5.23 Uhr zum Airport Transfer aufgerufen. Nach mehreren Sicherheitskontrollen waren wir dennoch 2,5 Stunden vor Abflug schon am Gate. Nach dem Borden mussten wir noch einmal 40 Minuten warten, da auf dem Dubaier Flughafen viel Betrieb war. Da dies wieder ein Vollcharter von AIDA Cruises war, hatten die meisten die erste Runde Schlaf schon vor dem Start hinter sich. Trotz verspäteten Abflugs kamen wir 13.30 Uhr auf dem Düsseldorfer Flughafen an. Glücklicherweise waren die Bahnstreiks auch schon vorüber und wir konnten einen direkten ICE vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zum Nürnberger Hauptbahnhof nehmen.
Mittwoch, 9. März 2011
Zurück in Dubai (UAE)
Bald darauf begann auch schon die Teezeremonie. Zunächst wurde uns ein warmes Handtuch gereicht, dann ein Glas Champagner und ein paar Früchte. Danach erfolgte die Auswahl eines Tees, Wir entschieden uns für einen fruchtigen Apple Phantasie Tea und einen Chai Masala. Nun folgte der Hauptgang bestehend aus einer Etagere in Form des Burj Al Arabs. Wirklich hübsch dekorativ gemacht. Darauf waren Club Sandwiches, kleine Törtchen, Kekse, und abschließend neben einem Glas molekularisiertem Wasser zubereitet vom Mixtologen eine Erdbeere in weißer Schokolade. Während der ganzen Zeit wird man ständig umsorgt und bekommt vor allem auch die Sandwiches nachgelegt, wenn man möchte. Wir waren jedoch nach der Standardportion sehr gesättigt und verließen die Skyviewbar nach ca. 2,5 Stunden. Wirklich ein tolles Erlebnis.
Mit dem Taxi ließen wir uns zum Fort Fahidi bringen, was um diese Tageszeit ca. 50 Minuten aufgrund des Verkehrs dauert. Wir spazierten am Dubai Creek im strahlenden Sonnenschein entlang und gelangten so in den alten Stadtteil Bastakiya und zum Dubai Museum. Dieses alte Stadtteil wird von den typischen Windtürmen geprägt und es gibt zahlreiche Museen hier, die bis 14 Uhr auf haben. Wir sind schon zu spät und so setzen wir mit einer Abra über ans andere Ufer des Creeks. Die Fahrt mit diesem kleinen Wassertaxi ist auch ein Erlebnis. Man setzt sich einfach auf das kleine Schiffchen, welches keine Reling besitzt, wohl aber mal besessen hat, und wenn es voll ist sammelt der Fahrer 1 Dh ein und es geht los. Genauso schnell wie sich das Boot füllt, leert es sich dann auch am anderen Ufer wieder und jeder geht seiner Wege.
Uns verschlägt es zum Spice Souk. In den überdachten Gässchen wird man von allen Seiten angesprochen, sogar auf Deutsch versucht man es. Wie kommt man wohl am besten ins Gespräch? Hier hat jeder dieselbe Masche: man hält dem Tourist zwischen den Finger irgendein Gewürz unter die Nase und dieser soll erraten was es ist. Wir kaufen einige Gewürze und üben uns im Handeln. Dann geht es weiter zum Gold Souk. Hier wird uns das Gold zwar nicht unter die Nase gerieben, dafür bietet man uns an jeder Ecke eine „Copy Rolex“ etc an. Immerhin ist man ehrlich und sagt von vornherein dass es keine echte ist. Wir haben kein Interesse daran und eh man sich versieht kommt der nächste an, preist in den schönsten Tönen seine gute Qualitätsware an: "Schal aus Cashmere" oder "reine Baumwolle" und "hier sehen Sie", und "fassen Sie doch an". Und da war er der Fehler. Sobald man anfasst, hat man das Produkt auch schon in der Hand und der Händler will es nicht mehr zurück, nein er fordert auf mit reinzukommen. Tja, was will man machen, wenn man die gute Qualitätsware nicht einfach auf die Straße werfen möchte und weitermarschiert? Letztendlich aber auch kein wirkliches Problem, wer nicht kaufen will, kauft nicht, es ist nur nervig wenn man immer wieder das Gleiche zu hören bekommt. Diese beiden Souks sollte man gesehen haben, sie strahlen auf ihre eigene Art und Weise das typisch arabische Flair aus - wenn auch größtenteils von Nicht-Arabern.
Wir machen uns auf die Suche nach einem Taxi denn inzwischen war es dunkel geworden und wir müssen heute noch Koffer packen. Nach dem Abendessen noch die traditionelle Farewell- und Laser-Show, Kofferpacken und dann ins Bett, denn lang wird diese Nacht nicht werden.
Dienstag, 8. März 2011
Wüstensafari und Abu Dhabi (UAE)
Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder mit dem Shuttle zur Marina Mall und liefen noch einmal zum Heritage Village, welches wirklich empfehlenswert ist. Hier erhält man Einblicke in die Vergangenheit der Stadt, verschiedene Beduinenzelte und Hütten sind aufgebaut und erklärt, ein Kamel liegt in der Sonne, arabische Frauen verkaufen traditionelle Kleidung und Souvenirs und die Männer repräsentieren sich in ihren Werkstätten.
Dann ließen wir uns mit dem Taxi zum Public Beach an der Corniche bringen. Hier kann man auch in westlicher Strandgarderobe baden gehen (üblich sind in arabischen Länder meist einteilige Badegarderobe für Frauen). Der Sand ist herrlich weich und sauber und man muss nur einen kleinen Obolus entrichten. Die Wassertemperatur war jedoch nicht wie angegeben 24°C, eher 21°C und der Hinweis dass Quallen und Stachelrochen geben könnte, war auch nicht gerade beruhigend. 17 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum Schiff mit dem Taxi.
Nach dem letzten Auslaufen dieser Reise um 20 Uhr gönnten wir uns am Abend an der Bar einen Cocktail, da wir am nächsten Abend wohl wenig Zeit dafür haben werden. Schließlich heißt es dann schon wieder Koffer packen und Farewell Party.
Montag, 7. März 2011
Abu Dhabi (UAE)
8 Uhr liefen wir im Hafen von Abu Dhabi ein, die übersetzt „Vater der Gazelle“ bedeutet. Kurz nach 9 Uhr nahmen wir zuerst den Shuttlebus zur Marina Mall, welcher kostenlos zur Verfügung stand. Zur Mall fährt man fast immer direkt an der Corniche entlang, so dass wir schon einen ersten Einblick von der Stadt erhielten. An der Mall angekommen lauerten schon die Taxifahrer auf uns. Jeder wollte uns eine Stadtrundfahrt anbieten. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: die offiziellen Taxifahrer tragen Uniformen, alle anderen sind also nur freischaffend. Den bestmöglich Preis haben wir wohl nicht erzielt, aber immerhin billiger als ein Ausflug an Board, noch dazu da die meisten Ausflüge nur einen Fotostopp an der Moschee vorsahen. Die Moschee Scheikh Zayed Grand Mosque ist ein Muss, wenn nicht sogar neben dem Emirates Palace das Highlight der Stadt.
Die Moschee ist nur bis 11 Uhr für die Touristen geöffnet, liegt ca. 25min (je nach Verkehr) von der Corniche entfernt und ist die drittgrößte Moschee der Welt. Es war der letzte Wunsch Scheikh Zayeds, dass solch eine große Moschee in Abu Dhabi gebaut werden sollte und sein Sohn erfüllte ihm diesen Wunsch nach dessen Tod. Auch die Standortwahl der Moschee war wohlüberlegt: denn jeder der in die Stadt, die auf einer Halbinsel liegt, kommt oder sie verlässt, sollte an dieser Moschee vorbeifahren. Die Taxifahrer warten hier meist auf die Touristen, da es ansonsten schwierig ist wieder ein Taxi zu bekommen. Schon beim Ausstieg aus dem Taxi faszinierte uns der Anblick dieser riesigen Moschee und der Ruf des Imam war zu hören. Vier je 115m hohe Minarett und große Kuppeln strahlten uns entgegen. Frauen bekommen saubere Abayas und Kopftuch ausgehändigt, ohne die sie nicht die Moschee betreten dürfen. Auch Männer die nicht entsprechend gekleidet sind, bekommen eine Dishdasha. Fotografieren ist kein Problem, abgesehen vom Mausoleum des Scheichs. Der Teppich in der Moschee soll der größte handgeknüpfte Teppich der Welt sein, die farbenfrohen Kronleuchter sind von Swarovski hergestellt und auch die Innenwände weisen eine Besonderheit auf. Zwischen dem Marmor und den Goldplatten befindet sich nämlich ein Hohlraum, in den durch eine bestimmte Laserschnitttechnik Schriften aus dem Koran geschnitten wurden sind. Diese Wand wir von hinten beleuchtet und so scheinen einem 6 Seiten aus dem Koran in goldenen Zeichen entgegen. Außerdem befinden sich an vielen Wänden gemalte Ornamente oder eine digitale Uhr mit den Gebetszeiten. Wer sich alles in Ruhe anschauen möchte, muss hier schon mind. 30-50 Minuten einplanen.
Wir kehren zurück zu unserem Taxifahrer und wollten uns eigentlich zum Fort Quasr al Hosn fahren lassen. Dieses wird momentan aber restauriert und ist deshalb nicht zu besichtigen. Wir steigen deshalb am Baynunah Tower aus. Laut Reiseführer hat kein anderes Hochhaus die Corniche so geprägt wie dieser Tower. Wir wollen natürlich hoch auf den 165m hohen Turm, die Tickets erhalten wir an der Rezeption des Hilton Honors Club und dann bringt uns ein Angestellter auf die Terrasse. Nun, diese ist wirklich nicht für den Massentourismus ausgelegt, aber anscheinend auch nicht stark frequentiert, denn wir sind die Einzigen hier oben. Bei gutem Wetter hat man einen tollen Blick auf den Verlauf der Corniche, Emirates Palace, die fast gegenüberliegende Marina Mall und kann auch stadteinwärts blicken. Die Moschee haben wir jedoch nicht gesehen - liegt dann wohl doch zu weit außerhalb.
Wieder unten angekommen setzen wir unseren Stadtrundgang fort und laufen hinab zur Corniche, die wiederum von vielen kleinen Parks umgeben ist. Die Corniche (Strandpromenade) ist eine schöne Flaniermeile ca. 8 km bis zu Breakwater Island wo sich die Marina Mall befindet. Sie ist mit hellen Granitplatten gepflastert , umsäumt von Blumen und Palmen mit vielen Bänken, ja sogar großen Sonnensegeln, die es den Besuchern erlauben sich hinzusetzen und auf das türkisfarbene Meer zu schauen. Von hier hat man auch Blick auf die künstlich erzeugte Insel Lulu Island, die die Stadt vor den Wellen des Meeres schützen soll. Einen Abstecher machen wir zum Cannon Square. Dieser Straßenzug ist recht witzig. Zunächst vorbei an der Ruine einer Moschee, tauchen plötzlich hinter den Bäumen und zwischen den Straßenfahrbahnen große Skulpturen auf. So zum Beispiel die überdimensionierte Kanone (daher der Name), eine Schnabelkanne und Kaffeetassen, sowie ein Gefäß zum Weihrauch verbrennen, wie sie hier in Arabien so üblich sind. Wirklich nett gemacht und gibt vor der Hochhauskulisse schöne Fotomotive her. Durch den Capital Park ging es wieder zurück an die Corniche, wo wir uns ein Taxi schnappten und uns zum Schiff bringen ließen.
Nach dem Kaffee fuhren wir mit dem Shuttle wieder zur Marina Mall, denn hier in der Nähe sollte das Heritage Village sein. Ca. 15 Gehminuten entfernt, befindet sich der Eingang in das kleine Museumsdorf. Laut Reiseführer sollte dieses ab 16 Uhr bis zum späten Abend nachmittags wieder geöffnet sein, allerdings schloss man hier schon um 17Uhr seine Räume, so dass wir nur noch einen Teil zu sehen bekamen. Dafür hatten wir jedoch herrlich Abendsonne, die die Skyline der Stadt schön anstrahlte.
Trotz dessen alles recht nah auf der Straßenkarte aussieht, läuft man teilweise doch ganz schön lang. Deshalb beschlossen wir ein Taxi zum Emirate Palace zu nehmen, welches auf der Landzunge Al Ras Al Akhdar majestätisch liegt. Wir wurden also direkt zum Empfang gefahren, wo uns sofort ein Page die Tür des Taxis öffnete. Allein der Komplex von außen sieht schon toll aus und gleicht einem Märchenschloss aus 1001 Nacht. Wir waren gespannt was uns von drinnen wohl erwarten würde. Keiner fragte uns nach einer Reservierung oder Ähnlichem und so konnten wir ungehindert in die Empfangshalle des 7 Sterne Hotels der Superlative (auch wenn es offiziell nur 5 Sterne gibt). In der Lobby ist wirklich alles was nach Gold aussieht auch echtes Gold. Der Zugang zum Strand und Garten ist nur für Gäste, aber ansonsten konnten wir uns auch durch andere Bereiche des Hotels bewegen. Erst als wir wieder hinaus wollten erwischte man uns und zeigte uns den Weg zur Lobby. Neben Hotel ist das Emirates Palace auch Herberge von Staatsgästen und der Scheiche der 7 Ermirate, die separate Appartements hier haben für ihre gesamte Familie inklusive eigener Zufahrt zum Hotel. Mittlerweile war es dunkel geworden und auch bei Nacht beeindruckt dieses Hotel.
Da auch die Scheikh Zayed Grand Mosque bei Nacht schön angestrahlt sein soll, nahmen wir uns noch einmal ein Taxi und ließen uns dorthin bringen um Nachfotos zu schießen. Die Besonderheit an dieser Moschee ist dass sie blau angestrahlt wird. Normalerweise werden alle Moscheen grün angestrahlt, da diese jedoch etwas Besonderes sein soll, wählte man hier die blaue Farbe.
Dann ging es zurück zum Schiff und wir schafften es gerade noch so zum Abendessen.
Sonntag, 6. März 2011
Zweiter Seetag
Nach dem Kaffee stand bereits der nächste Vortrag der Lektorin an: „Knigge Al’Arab“. Eine sehr interessante Einführung in die Arabische Kultur, mit ihren Gepflogenheiten und Do’s und Don’ts. Anschließend eine kurze Pause auf der Kabine, AIDAtime Präsentation, Ausflugspräsentation zu Dubai und weiter ging es zum Abendessen. Sehr schön waren die Shows am Abend im Theatrium. Zuerst die Beatles-Show „Come Together“ und dann die Show der Artisten „Varieté Elements“ mit eindrucksvollen Kunststücken.
Samstag, 5. März 2011
Muscat (Oman)
Der erste Landgang stand an. Da das Einlaufen in Muscat das schönste der ganzen Reise sein sollte, überwindeten wir uns wieder 7 Uhr aufzustehen. Trotz dessen wir ca. 45 Minuten vor Einlaufen auf dem Pooldeck waren, waren wir bereits am Sultanspalast vorbei. Das Hafenviertel von Muscat zeichnete sich von der schroffen, kargen Bergkulisse ab. Also ging es zum Frühstück und gegen 8.30 Uhr gleich von Board. Wir erhielten einen „Tagespass“ zur Einreise in den Oman und dann brachte uns ein kostenloser Shuttle zum Hafenausgang. Und da wartete man auch schon auf uns: gefühlte hundert Taxifahrer, wohl organisiert. Zunächst jemand der alle Passagiere anspricht und die Taxis anpreist. Zeigt man Interesse, wird man an einen „persönlichen Verhandler“ verwiesen. Da wir so ziemlich die ersten waren, versuchte man die Preise wohl noch hochzuhalten. Hat man sich auf einen Preis geeinigt, wird man nun wiederum an einen Taxifahrer verwiesen. Wir erwischten einen älteren Herrn, der leider nur sehr schlecht Englisch verstand und sprach. Sobald wir eine Frage stellten, wiederholte er einfach nur seine eingeübten Standardsätze ohne auf unsere Fragen einzugehen. Dies war allerdings weniger schlimm, da ich bereits online alles ausgearbeitet hatte und wir wussten was wir sehen wollten.
Wir gingen zurück zum Taxi und fuhren nach Muscat zurück. Dabei gelangten wir auch in das Botschaftsviertel. Hier ist das Fotografieren der Villen, die sowohl Amtssitz als auch Wohnung der Angestellten sind, leider verboten. Alle diese Botschaften haben ihren eigenen Strand, unzugänglich für die Öffentlichkeit. Wir machten noch einen kurzen Stopp an zwei öffentlichen Stränden, die nach getaner Arbeit gegen 16 Uhr angeblich überfüllt sein sollen.
Als nächstes ging es in das alte Muscat. Hier in der Bucht von Muscat dominieren die beiden Forts Mirani und Jalali zu beiden Seiten. In der Mitte liegt der Sultanspalast al-Alam-al-Amer. Auch hier läuft man über blankpolierten Marmor direkt auf den Palast zu. Die schöne Bepflanzung setze den blau-golden-schimmernde, dreistöckigen Palast – dem wohl prächtigsten Gebäude Muscats - in das rechte Licht. Für seinen Bau ließ der Sultan allerdings ein Drittel der Altstadt (u.a. dem Indischen Viertel) abreißen, um seinen Bau dahin zu setzen.
Als nächstes ging es in das alte Muscat. Hier in der Bucht von Muscat dominieren die beiden Forts Mirani und Jalali zu beiden Seiten. In der Mitte liegt der Sultanspalast al-Alam-al-Amer. Auch hier läuft man über blankpolierten Marmor direkt auf den Palast zu. Die schöne Bepflanzung setze den blau-golden-schimmernde, dreistöckigen Palast – dem wohl prächtigsten Gebäude Muscats - in das rechte Licht. Für seinen Bau ließ der Sultan allerdings ein Drittel der Altstadt (u.a. dem Indischen Viertel) abreißen, um seinen Bau dahin zu setzen.
Letzter Stopp war in Muscats Hafenviertel. Hier am Souk von Mutrah setzte uns der Taxifahrer ab, denn den Rest können wir zu Fuß erlaufen. Auf dem Souk war es teilweise etwas nervig. Von allen Seiten wurde ich dazu angehalten mir die tollen Seiden- oder Kashmereschale anzusehen, anzufassen, die Qualität zu bewundern und natürlich einen oder besser mehrere kaufen. Dazu riecht es an jeder Ecke nach Weihrauch, der uns natürlich auch in allen Formen und Aggregatzuständen angeboten wurde. Da ich weder daran, noch an irgendetwas anderem interessiert war (wohl auch weil ich mich beim Handeln immer irgendwie übers Ohr gehauen vorkomme) verließen wir bald darauf den Souk und bummelten noch etwas durch die kleinen Gassen und kamen unter anderem auch an einem sehr interessanten, farbenfrohen Türmchen vorbei.
Auf dem Rückweg zum Hafen liefen wir an der Corniche entlang mit direktem Blick auf die sandfarbene Yacht des Sultans, die in unmittelbarer Näher unserer AIDA lag. Auf unserem Weg zum Schiff kommt man zwangsläufig auch am Fisch- und Gemüsemarkt vorbei. Bis 13 Uhr wird hier noch frischer Fisch angepriesen. Verwunderlich, dass man bei uns (wo es doch recht kühl ist) den Fisch auf Eis bettet und hier, in der Hitze, liegt er einfach so auf einem Tuch herum, teilweise ausgenommen und zurecht geschnitten.
Gegen 13.15 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff und konnten Mittagessen. Ursprünglich wollten wir noch einmal an den Strand, dazu war uns dann allerdings die Zeit etwas zu kurz und außerdem war die Sonne auch hinter den Wolken verschwunden. Also legten wir uns lieber auf das Pooldeck, entspannten im Whirlpool und tranken Kaffee. Nach dem Abendessen ließen wir wieder den Abend im Theatrium ausklingen.
Standort:
Maskat, Oman
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