Dienstag, 11. April 2017

Durch das Mekong Delta nach Saigon

Frühmorgens unternahmen wir einen Ausflug zum schwimmenden Markt von Cai Rang, dem größten und meistbesuchten Markt im Mekong-Delta. Die frühen Morgenstunden sind für einen Marktbesuch am besten geeignet, denn ab 9Uhr lässt der Trubel schon wieder nach. Händler präsentieren ihre Waren, während sich die Käufer auf kleineren Booten zwischen den großen Barken der Verkäufer tummeln. Wir schipperten durch den Markt und ließen das Treiben auf uns wirken. Auf einem Bild in der Markthalle sahen wir wie der schwimmende Markt noch vor ein paar Jahren aussah: viel mehr Barken! Der Reiseleiter teilte uns auch mit, dass er feststellt dAss es von Jahr zu Jahr weniger Händler werden. Die Konkurrenz an Land durch Supermärkte und größere Ketten sei auch in Vietnam größer geworden und bedeutet den Untergang für die verbliebenen schwimmenden Märkte. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt nach Ho-Chi-Minh-Stadt, die bei den Einheimischen immer noch Saigon heißt. Hier spazierten wir am Nachmittag noch durch Chinatown und sahen eine Pagode und das große chinesische Viertel Cholon. Ho-Chi-Minh-Stadt ist eine pulsierende Metropole, in der das traditionelle Leben auf die Moderne trifft. Neu erbaute Hochhäuser stehen hier Seite an Seite mit Häusern aus der Kolonialzeit und antiken Tempeln. Von der Haupteinkaufsstraße Dong Khoi, dem Rathaus und dem alten Opernhaus führte die Tour zur neo-romanischen Kathedrale Notre Dame und weiter zur Hauptpost. Dann bezogen wir unsere Zimmer im le Duy Hotel. Leider hatte unser Zimmer kein Fenster nur in der Dusche einen kleinen Ausguck. Nachdem wir uns an der Rezeption beschwert hatten, bekamen wir allerdings später noch ein besseres Zimmer.
Gehen Abend machte unser Guide Binh noch einen kurzen Stadtrundgang zum
Binh-Tay-Markt, einem Großhandelsmarkt, auf dem es alle Arten von Produkten gibt. Eine kleine Gruppe entschied sich dann auf den Financial Tower in eine Bar zu fahren. Die Aussichtsplattform hätte 8€ gekostet, die Bar war umsonst, man müsste allerdings etwas trinken. Die Preise waren dementsprechend hoch aber dafür konnten wir den Sonnenuntergang und der Aufgang des roten Mondes bei Livemusik genießen.
Essen gingen wir anschließend im BBQ Garden, wo wir an unserem Tisch leckeres Fleisch Grillen konnten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen